Fußball Oberliga

Der ETB Schwarz Weiß will die Kluft nach unten vergrößern

Wieder am Ball: Athanasios Tsourakis (vorne) ist wieder gesund.

Wieder am Ball: Athanasios Tsourakis (vorne) ist wieder gesund.

Foto: Foto: Thorsten Tillmann

Essen.  Mit einem Heimsieg gegen Nettetal will das Team von Trainer vom Dorp wieder an bessere Hinrunden-Zeiten anknüpfen. Tsourakis ist wieder dabei.

ETB Schwarz Weiß – SC Union Nettetal (Sa., 14.30, Uhlenkrug).
Nach dem 1:1 bei den Sportfreunden Niederwenigern sieht ETB-Coach Ralf vom Dorp bei seiner Mannschaft noch reichlich Luft nach oben, wobei er das Spiel beim Tabellenletzten gar nicht so schlecht reden will: „Das war ein schwieriges Spiel, weil die Räume sehr eng waren. Jetzt, am Uhlenkrug, haben wir mehr Platz, den müssen wir aber auch entsprechend nutzen“, so der Trainer. Dabei erwartet er die Gäste etwas forscher. „Nettetal hilft ja nur ein Dreier weiter, dementsprechend werden sie wohl zur Sache gehen“, hofft vom Dorp.

Der Blick der Schwarz Weißen geht noch nach unten

Der erwartet von seiner Mannschaft vor allem eine bessere technische Umsetzung und Präzision im Umschaltspiel. Auch die besondere Herausforderung gegen ein Team aus der unteren Region müsse man halt annehmen: „Man kann nicht immer alles nur spielerisch lösen wollen“, so der ETB-Coach. Bei gerade einmal 27 Punkten geht die Blickrichtung der Schwarz Weißen immer noch nach unten, obwohl zum ersten Abstiegsplatz, den der SC Velbert momentan bekleidet, ein Poster von 13 Punkten und das weitaus bessere Torverhältnis existieren. „40 Punkte sollten zum sicheren Klassenerhalt reichen“, so die Maxime vom Dorps.

Im Vergleich zur Vorwoche kann er dabei wieder auf seinen Mittelfeld-Strategen Athanasios Tsourakis zurückgreifen, der wieder genesen ist. Dagegen ist Ömer Erdogan für das Mittelfeld noch immer kein Thema, bei seinen seit Dezember andauernden Kniebeschwerden gibt es mittlerweile unterschiedliche Ärztemeinungen. Fehlen werden auch Erik May und Tristan Richter (beide Adduktoren). Bei Sebastian Michalsky, der sich nach seiner langwierigen Rückenverletzung mit eisernem Willen wieder an die Mannschaft herangekämpft hat, reicht es mittlerweile für 30 Minuten Spielzeit.

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