Fußball Oberliga

Dirk Tönnies hat gute Erinnerungen an Bocholt

Vor dem Restrundenstart noch einen kräftigen Schluck aus der Pulle: Schonnebecks Trainer Dirk Tönnies

Vor dem Restrundenstart noch einen kräftigen Schluck aus der Pulle: Schonnebecks Trainer Dirk Tönnies

Foto: Foto: Thorsten Tillmann

Essen.  Vor 20 Jahren war Schonnebecks Trainer selbst am Hünting aktiv. ETB Schwarz Weiß will den Tabellenletzten Niederwenigern nicht unterschätzen.

Schonnebeck - 1. FC Bocholt (Sonntag, 15 Uhr).
Ein Spiel gegen den 1. FC Bocholt ist für Schonnebecks Trainer Dirk Tönnies immer ein besonderes. Schließlich war er vor 20 Jahren noch selbst am Hünting aktiv. „Ich kann nur positiv über Bocholt sprechen“, sagt Tönnies über diese Zeit. Nun kommt sein Ex-Klub zum verspäteten Restserienstart an den Schetters Busch. Und dann noch als Top-Spiel des Spieltags, Dritter gegen Vierter. Für Sentimentalität ist da natürlich keinen Platz: „Wir haben das Hinspiel gewonnen, aber sie hatten damals auch eine schwächere Phase und sich wieder nach oben gearbeitet.“

Für Tönnies gelte es also nun, einen direkten Gegner mit einem Heimsieg auf Distanz zu halten. Verzichten müssen wird er dabei aber wohl auf Simon Skuppin. Er hat einen Pferdekuss an der Hüfte abbekommen. Auch für Leon Engelberg kommt ein Einsatz noch zu früh. Derweil ist eine erste Zukunftsentscheidung bereits getroffen: Mit Kreshnik Vladi haben die Schwalbenträger einen neuen Offensivspieler vom Landesligisten SV Burgaltendorf präsentiert. „Auch wenn er schon 30 ist, trauen wir ihm noch eine Menge Entwicklung zu“, sagt Trainer Dirk Tönnies über den ersten Neuen für 20/21. „Er ist auch eine Führungsperson neben dem Platz. Ich glaube, dass er uns gut tun wird.“

SF Niederwenigern - ETB (Sonntag, 15 Uhr). Mit einer Woche Verzögerung geht es für den ETB endlich los. Die Schwarz-Weißen müssen zum Tabellenletzten, den Sportfreunden Niederwenigern. Eine Aufgabe, die schwieriger ist, als sie vielleicht klingen mag. Schon im Hinspiel hatte sich die Mannschaft von Trainer Ralf vom Dorp schwergetan, siegte zu Hause aber letztendlich mit 1:0. „Da hatten wir auch schon unsere Probleme. Wir brauchen bessere spielerische Lösungen als im Hinspiel, um Torchancen zu kreieren. Wir müssen aber auch eine hohe Intensität auf den Platz bringen“, hebt der ETB-Coach sinnbildlich den mahnenden Zeigefinger. „Es gilt die Prämisse, den Gegner nicht zu unterschätzen. Wir dürfen Niederwenigern nicht nur auf den Tabellenplatz reduzieren.“

Ömer Erdogan steht dabei nicht zur Verfügung. Er laboriert an einer Knieverletzung. Erik May und Tristan Richter plagen muskuläre Probleme. Mike Nabrotzki, der laut von Dorp eine gute Vorbereitung gespielt hat, fehlt beruflich verhindert. „Trotzdem haben wir einen guter Kader zur Verfügung. Der Anspruch sind drei Punkte.“ Kapitän und Hinspiel-Siegtorschütze Sebastian Michalsky steht nach seiner Rückenverletzung hingegen wieder im Kader.

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