ETB Baskets senden ein Lebenszeichen

Am Ende siegten die ETB Baskets im Kellerduell in Wolfenbüttel mit 78:63. Nicht zuletzt auch wegen einer starken Leistung von Bankspieler Patrick Flomo, der immer wieder für gute Impulse sorgte und auf 15 Punkte kam.

Am Ende siegten die ETB Baskets im Kellerduell in Wolfenbüttel mit 78:63. Nicht zuletzt auch wegen einer starken Leistung von Bankspieler Patrick Flomo, der immer wieder für gute Impulse sorgte und auf 15 Punkte kam.

Foto: Michael Gohl

Ein beeindruckendes Lebenszeichen gaben die ETB Baskets mit dem verdienten 78:63-Sieg im Kellerduell gegen die Herzöge aus Wolfenbüttel von sich.

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Herzoge Wolfenbüttel -
ETB Wohnbau Baskets 63:78

ETB Wohnbau Baskets: Calvin (16), Flomo (15), Martin (12/davon 2 Dreier), Hart (10/1), Rahn (7/1), Okundaye (6), Thompson (6), Durant (4), Kolondji Kadima (2), Tauch (0), Eromonsele (DNP), von Quenaudon (DNP).
Die Viertel: 17:19, 11:21, 11:11, 24:27.
Der Spielfilm: 3:8 (4.), 12:14 (8.), 18:27 (14.), 25:39 (19.), 30:48 (27.), 49:57 (34.), 49:63 (36.), 54:70 (39.), 63:78 (40.).
Zuschauer: 490.

Die ETB Wohnbau Baskets haben ein wichtiges Lebenszeichen von sich gegeben. Der verdiente 78:63-Sieg gegen die Herzöge aus Wolfenbüttel war das erste Erfolgserlebnis nach fünf Nackenschlägen in Folge – und der erste in fremder Halle überhaupt in dieser Saison. Frische Farbe ans trostlose Tabellenbild bekommen die Essener angesichts von sechs Punkten und einer Statistik von 3:11 Siegen damit zwar noch nicht, doch wer weiß, was dieses 78:63 am Ende wert sein kann. „Es ist für den Moment einfach ein wichtiger Erfolg, noch dazu vor Weihnachten, über den sich die Jungs so richtig freuen sollen. Dann wird es im neuen Jahr im ersten Spiel darum gehen, dieses tolle Gefühl unbedingt noch einmal erleben zu wollen“, sagt Philipp Stachula.

Stachula sichtlich zufrieden mit dem Erfolg

Der ETB-Headcoach war sichtlich erleichtert ob des Sieges und zufrieden über die Art und Weise, wie seine Mannschaft das so wichtige Spiel gegen den Vorletzten hatte gestalten können. 20 Assists standen am Ende in der Statistik, auch die Trefferquote war mit 52 Prozent aus dem Feld insgesamt deutlich besser als zuletzt.

55 Prozent der Zwei-Punkte-Versuche trafen ihr Ziel, 36 Prozent der Dreier. Wesentlich aber: Von Downtown versuchte es der ETB nur ganze elfmal. Stattdessen hatte die Essener Mannschaft aber immer wieder den Korb der Herzöge attackiert. Mit Erfolg. „Ich hätte gerne daraus resultierend noch ein paar Freiwürfe mehr gehabt als die 14 insgesamt“, sagte Philipp Stachula. „Wichtig war, dass wir umsetzen konnten, was wir uns vorgenommen hatten.“

Auch in der Defensive agierte der ETB stark

Auch in der Defensive agierten die Wohnbau Baskets aggressiver, holten sich einige wichtige Ballgewinne, die auch in wichtigen Situationen zu leichten Punktgewinnen geführt hatten. Weil auch Bankspieler wie Marco Rahn oder Patrick Flomo für Impulse sorgen konnten, stand am Ende ein verdienter Sieg. „Obwohl es ein deutliches Ergebnis ist, war es praktisch erst mit dem letzten Buzzer entschieden“, so der Trainer erleichtert. Er sprach damit wohl auch das derzeit doch eher dünne Nervenkostüm seiner Mannschaft an.

Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel setzten sich die Essener im zweiten Viertel ein erstes Mal deutlicher ab (39:25, 19.), bis auf 18 Punkte konnte der ETB die Führung ausbauen (48:30, 27.), obwohl Zaire Thompson zu Beginn des dritten Viertels vom Feld hatte humpeln müssen – das Knie.

Schwarz-weiße Führung hielt bis zum Schluss

Es wurde noch einmal kribbelig (57:49, 34.) – doch die schwarz-weiße Führung hielt bis zum Schluss. Philipp Stachula: „Jetzt nehmen wir uns alle eine kurze Weihnachtspause, die die Jungs auch nötig haben.“ Schon am 30. Dezember geht es weiter im Trainingsprogramm: Es gilt, sich auf den kommenden Gegner am 5. Januar 2019 vorzubereiten: Dresden ist dann zu Gast am Hallo.

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