Tennis

In Essen wurden die Deutsche Nachwuchsmeister gekürt

Siegerehrung Mirco Westphal (DTB), OB Thomas Kufen, die Deutsche Meisterinnen Nicola Rivkin (U16) und Alexandra Vecic (U18) sowie Stefan Böning (DTB), Sabine Schmitz und Rainer Babik (beide TVN).

Siegerehrung Mirco Westphal (DTB), OB Thomas Kufen, die Deutsche Meisterinnen Nicola Rivkin (U16) und Alexandra Vecic (U18) sowie Stefan Böning (DTB), Sabine Schmitz und Rainer Babik (beide TVN).

Foto: Dieter Meier

Essen.  In Essen-Bergeborbeck richtete der Tennisverband Niederrhein zum 34. Mal Nachwuchs-DM aus. Sportlich lief es nicht so erfolgreich für Gastgeber.

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Nach sechs Tagen endeten an der Hafenstraße im Tenniszentrum des Verbandes Niederrhein die 45. Deutschen Meisterschaften der Juniorinnen und Junioren in den Altersklassen U18, U16 und U14.

Lob erntete der ausrichtende Verband Niederrhein (TVN) bei der Siegerehrung auch von Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen: „Es ist toll, wie der TVN eine so hochrangige Veranstaltung auf die Beine stellt“. Und mit einem Augenzwinkern fügte Kufen hinzu: „In diesem Jahr hat der Gastgeber den anderen Verbänden zwar die besten Platzierungen überlassen, aber das muss ja nicht in der Zukunft so bleiben.“ Das Stadtoberhaupt spielte damit auf die Talente vom Niederrhein an, für spätestens im Halbfinale das Turnier beendet war.

Organisation ist dem Verband Niederrhein große Ehre

„Wir sind stolz, das wir dieses nationale Ereignis nun schon zum 34. Mal organisieren durften“, sagte TVN-Vizepräsidentin und Etuf-Sportwartin Sabine Schmitz. Sie dankte dem Team des DTB um Mirco Westphal (Chefkoordinator Leistungssport) und Kristin Düstersiek ebenso wie den Ehrenamtlern des TVN für den einwöchigen Einsatz.

TVN-Jugendwart Rainer Babik bedauerte natürlich, dass niemand vom Niederrhein den Sprung in die Endspiele geschafft hatte. In David Tesic (Kamp-Lintfort) schied im Halbfinale das letzte Talent gegen den favorisierten Bielefelder Fynn Künkler glatt aus. „Die Konkurrenz ist eben groß“, meinte Babik, es gebe in Deutschland in allen Altersklassen leistungsstarke Talente. „Ob sie auch international mithalten können, muss man abwarten.“ Ein Grund dafür liegt offenbar auch am System. „Auf diesem Niveau spielt in vielen Nationen die Schule nicht die Rolle wie bei uns, wo die Eltern großen Wert darauf legen, dass ihre Kinder eine qualifizierte schulische Ausbildung bekommen.“

Die Endspiele bei der Nachwuchs-DM

Junioren
U18:
Fynn Künkler (Bielefeld) - Benedikt Kurz (Hirschlanden) 6:4, 6:4; Doppel: Lewie Lane/Moritz Hoffmann (SLH/BAD) - Jonas Pelle Hartenstein/Fynn Künkler (TVBB/WTV) 6:4, 6:1.

U16: Max Rehberg (Aschheim) – Philip Florig (Aschaffenburg) 6:4, 1:6, 6:3; Doppel: Max Rehberg/Philip Florig (beide BTV) - Peter Elias/Karim Al -Amin (RPF/WTV) 6:2, 6:0.
U14: Georg Eduard Israelan (Lübeck) – Yannik Kelm (Nürnberg) 2:6, 6:4, 6:2. Doppel: Bon Lou Karstens/Georg Eduard Israelan (beide SLH) - David Fix/Noah Müller (BAD/STB) 6:4, 6:2.

Juniorinnen

U18: Alexandra Vecic (Tübingen) - Sina Hermanns (Karlsruhe) 7:6, 6:2; Doppel: Angelina Wirges/Antonia Schmidt (TNB/WTB) - Selina Dal/Sina Hermanns (RPF/BAD) 6:4, 6:3.

U16: Nicole Rivkin (Hannover) - Rebecca Kern (Bernhausen) 6:4, 6:1; Doppel: Denise Torealba/Lily Paulina Schultz (beide HTV) - Noma Noha Akugue/Sarah Müller (HAM/STB) 4:6, 6:2, 10:5.

U14: Carolina Kuhl (Fürth) – Ella Seidel (Klipper Hamburg) 6:1, 6:1; Doppel: Karolina Kuhl/Stella Jurina (beide BTV) - Evelyn Warkentin/Josy Daems (beide TNB) 6:3, 6:4.

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