Boxen

Patrick Korte vor dem bisher größten Kampf seiner Karriere

Patrick Korte steht vor dem bislang größten Kampf seiner Karriere

Patrick Korte steht vor dem bislang größten Kampf seiner Karriere

Foto: Michael Gohl

Essen.  Der Essener Profiboxer Patrick Korte hat einen erfahrenen Gegner. Der Schwergewichtler glaubt nicht, dass der Kampf über die volle Zeit geht.

Der große Tag rückt näher. Der Essener Schwergewichtsboxer Patrick Korte fühlt sich körperlich topfit und ist entschlossen, seinen Fans am kommenden Samstag einen Sieg zu schenken. Für Korte ist es der 17. Profikampf und diesmal ist der IBO Continental Schwergewichtsgürtel das Objekt der Begierde. „King of the Ring“ lautet das Motto des Duells und Gegner wird der 39-jährige Kroaten Marino Goles sein. Für Korte ist es der bislang größte Auftritt seiner Karriere und eine riesige Chance, einen Fuß auf die internationale Bühne zu setzen.

Hallo, Herr Korte. Wie lief Ihre Vorbereitung für ihren Auftritt in der Grugahalle?

Korte: Ich habe sehr früh angefangen mit dem Training und bin körperlich in Top-Form. Natürlich wurde ich durch den Tod meiner Mutter ordentlich ausgebremst, allerdings kann ich mir nichts vorwerfen. Ich fühle mich gut und bin bereit für Samstag.

Gegner ist seit über zehn Jahren Profi und äußerst schlagstark

Wie sah denn der Ablauf in der Trainingsvorbereitung aus?

Wir haben zu Beginn der Vorbereitung viel Wert auf Grundlagenausdauer und Maximalkrafttraining gelegt. In den letzten Wochen habe ich viel Sparring gemacht mit verschiedenen Partnern, die alles dafür getan haben, um mich bestmöglich auf diesen großen Kampf vorzubereiten.

Ihr Gegner am Samstag ist der erfahrene und schlagstarke Kroate Marino Goles. Wie schätzen Sie seine Stärken und Schwächen ein?

Goles ist seit über zehn Jahren Profiboxer und hat bereits 33 Kämpfe bestritten. Wir gehen stark davon aus, dass der Kampf in den ersten fünf Runden entschieden wird, weil wir beide viel Schlagkraft besitzen und ziemlich offensiv boxen. Ich muss auf der Hut sein und konzentriert agieren, um seine Schwächen in der Defensive auszunutzen.

Sollten Sie den kommenden Kampf gewinnen, hätten Sie schon Pläne was danach geschehen könnte?

Das überlasse ich meinem Management. Ich denke immer von Kampf zu Kampf und lasse mich da nicht beeinflussen. Mein voller Fokus liegt auf den kommenden Gegner, der nicht zu unterschätzen ist.

Wie viele Zuschauer erwarten Sie bei Ihrem ersten Auftritt in der Grugahalle?

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir die Zuschauerzahlen der beiden Auftritte „Am Hallo“ toppen werden. Der Veranstalter hat viel Werbung für den Kampf gemacht und ich hoffe, dass mich 3500 bis 4000 Fans in der Halle unterstützen werden. Schön wäre es natürlich, dass sich noch viele Boxfans noch kurzfristig eine Karte besorgen, damit wir eine tolle Atmosphäre in der Halle haben werden.

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