Rollstuhlbasketball

Rolling Bears trotz mäßiger Leistung weiterhin ungeschlagen

Lagebesprechung: Trainer Markus Pungercar mit Jens Hillmann (l.) und Hannfrieder Briel.

Lagebesprechung: Trainer Markus Pungercar mit Jens Hillmann (l.) und Hannfrieder Briel.

Foto: Michael Gohl

Essen.  Essener Rollstuhlbasketball-Zweitligist muss sich gegen Hannover mit Arbeitssieg zufriedengeben. Zum Hinrundenende noch eine schwere Aufgabe.

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Es war mühsam, doch am Ende erfolgreich. Die Rollstuhlbasketballer der Hot Rolling Bears haben in der 2. Bundesliga ihr letztes Heimspiel der Hinrunde gegen Hannover United II trotz mäßiger Leistung mit 39:37 (8:6, 9:10, 12:8, 10:13) gewonnen und stehen ungeschlagen an der Tabellenspitze.

Die Essener waren als klarer Favorit in die Partie gegangen. Bears-Coach Markus Pungercar konnte auch auf alle Spieler zurückgreifen und begann mit der Starting-Five der vergangenen Partie: Joel Schaake, Ilse Arts, Walter Vlaanderen, Oleg Kyrylenko und Hannfrieder Briel. Doch sein Team startete weniger erfolgreich als noch zuletzt gegen Rahden. Nach einem 2:6 Rückstand gingen die Bären erst nach einer taktischen Umstellung mit 8:6 in Führung.

Essener Verteidigung hat große Probleme

Im zweiten Spielabschnitt stellten die Hannoveraner die Verteidigung der Essener weiterhin vor große Probleme, auf beiden Seiten gab es allerdings viele Fehlern und Fehlwürfe. Zur Pause führte der Spitzenreiter knapp mit 17:16.

Die Leistung der Bären blieb auch nach der Pause bescheiden, so dass es eine enge Partie blieb. Als die Hannoveraner zwei Minuten vor Ende des Viertels mit 22:21 erneut vorn lagen, erwachten die Gastgeber, die mit gelungenen Spielzügen und einem 6:0-Lauf mit einer 29:24-Führung in den letzten Abschnitt starteten.

Außenseiter Hannover in vielen Dingen gleichwertig

Leider konnten die Essener den Schwung nicht halten, so dass United stets gefährlich blieb. Die Bears versuchten die Partie irgendwie nach Hause zu bringen und bewiesen in der Endphase immerhin starke Nerven.

„Heute hat nicht viel zusammengepasst. Hannover war uns in vielen Dingen gleichwertig“, sagte Bären-Trainer Markus Pungercar. „Wir hatten am Ende einfach Glück.“ Sein Team muss sich am kommenden Samstag zum Abschluss der Hinrunde beim Tabellendritten RBC Köln 99ers definitiv steigern, um sich schadlos zu halten und den siebten Saisonsieg einzufahren (17 Uhr, Bergischer Ring).

Bears-Punkte: Briel (16), Vlaanderen (11), Arts (5), Biswane (5), Hillmann (2), Schaake, Kyrylenko, Rundholz, Mitschke.

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