Niederrheinpokal

Rot-Weiss Essen muss über Uerdingen ins Pokalfinale

Lernt bald das heiße Pflaster Hafenstraße kennen: KFC-Coach Norbert Meier.

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Foto: KFC

Homberg.   Gemischte Gefühle über Hammerlos im Halbfinale. RWE-Coach Karsten Neitzel sieht Vorteile, diesmal nicht der Favorit zu sein. WSV nach Monheim.

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Rot-Weiss Essen hatte bei der Auslosung für den Niederrheinpokal- nicht gerade Losglück: Das Team von Trainer Karsten Neitzel bekam im Halbfinale ausgerechnet Drittligist KFC Uerdingen vor die Brust gesetzt, immerhin haben die Essener dadurch Heimrecht.

„Ein absolutes Hammerlos, es wird ein toller Pokalfight werden, mit unseren Fans im Rücken“, sieht RWE-Sportdirektor Jürgen Lucas eine „extrem hohe Hürde“ auf sein Team zukommen. Die Auslosung fand am Sonntag in Homberg unmittelbar nach der letzten Viertelfinalpartie statt, in der Regionalligist Wuppertaler SV durch ein Tor von Kevin Hagemann den Oberliga-Tabellenführer VfB Homberg knapp mit 1:0 besiegen konnte.

Gespielt wird am 2./3. April

Die Wuppertaler haben es nun vermeintlich leichter getroffen, müssen sie doch zum Oberligisten 1. FC Monheim reisen. Gespielt werden soll die Vorschlussrunde am 2./3. April. Eher pragmatisch nahm RWE-Coach Karsten Neitzel die Auslosung hin: „Dann ist es halt so, wir können es eh nicht ändern, nun müssen wir eben über Uerdingen ins Finale kommen“, gibt er sich aber nach dem ersten Schock gleich kämpferisch. Und er sieht in der Konstellation auch einen Vorteil: „Uns liegen Spiele, in denen wir nicht der Favorit sind.“ Im übrigen: Nur wenn Uerdingen die ersten vier Plätze belegt, ist der Finalgegner sicher in der ersten DFB-Pokalrunde.

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