Fußball-Bezirksliga

Der heimliche Spitzenreiter Erler SV 08 muss zum Kreisderby

Burak Uysal (am Ball) kehrt am Sonntag für das Spiel beim Neuling Teutonia SuS Waltrop ins Aufgebot des SC Hassel zurück.

Burak Uysal (am Ball) kehrt am Sonntag für das Spiel beim Neuling Teutonia SuS Waltrop ins Aufgebot des SC Hassel zurück.

Foto: Olaf Ziegler

Erle/Hassel.  Der Erler SV 08 will seine glänzende Ausgangsposition in der Fußball-Bezirksliga in Zweckel nicht aufs Spiel setzen. Hassel muss nach Waltrop.

Die beiden Gelsenkirchener Mannschaften der Stunde treten in der Fußball-Bezirksliga an diesem Sonntag auswärts an: der Erler SV 08 beim SV Zweckel und der SC Hassel beim Neuling Teutonia SuS Waltrop.

SV Zweckel – Erler SV 08

Der Erler SV 08 ist der heimliche Spitzenreiter in der Staffel 9. Bei jeweils 24 Punkten liegen die Forsthaus-Kicker nur wegen eines einzigen weniger erzielten Treffers hinter dem FC Marl, sie haben allerdings ein Spiel weniger ausgetragen als der Tabellenführer. Diese glänzende Ausgangsposition möchte der ESV 08 auch im Kreisderby beim SV Zweckel nicht aufs Spiel setzen.

Trainer Hartmut Scholz weiß nicht so recht, wie er den Nachbarn aus Gladbeck einschätzen soll. „Eine unbeständige Mannschaft“, sagt er und erinnert daran, dass das Team von Trainer Guido Naumann neun Tage nach dem 3:0 gegen Rentfort mit 1:5 vom SC Hassel das Fell über die Ohren gezogen bekam. Die Erler hoffen, dass der SV Zweckel an diesem Sonntag abermals sein schlechteres Gesicht zeigt.

„In der vergangenen Saison haben wird dort mit 0:3 verloren“, sagt Hartmut Scholz rückblickend. „Jetzt wollen wir den Spieß umdrehen.“ Die Gefahr, dass seine Jungs nach acht Siegen aus acht Spielen beim Tabellenzehnten zu überheblich agieren werden, fürchtet er nicht. „Alle sind heiß, den Lauf fortzusetzen“, betont er. „Wir haben in dieser Saison auch in der Breite einen qualitativ guten Kader.“ Deshalb glaubt Hartmut Scholz, die Ausfälle von Jörn Heitbreder und Christoph Reckort auffangen zu können.

Teut. SuS Waltrop – SC Hassel

Nach drei ziemlich hohen Siegen hat der SC Hassel den Turnaround geschafft. Aber ausruhen darf sich der Tabellenelfte bei einem Vorsprung von nur vier Punkten auf die Abstiegsplätze nicht. „Wir wollen den Trend fortsetzen“, sagt Hassels Trainer Tim Kochanetzki vor dem Auswärtsspiel bei Teutonia SuS Waltrop. „Wichtig ist, dass wir mit einer vernünftigen Einstellung ins Spiel gehen. Dann sollte für uns auch dort etwas möglich sein.“

Ruben Occhiuzzo fehlt

Die Waltroper sind für ihn die großen Unbekannten und liegen als Tabellenachter einen Punkt vor dem SC Hassel. Mit einem Sieg würden die Lüttinghof-Kicker erstmals in dieser Saison einen einstelligen Rang erklimmen. „Wer glaubt, dass es automatisch so weiterläuft wie zuletzt, der irrt“, mahnt Tim Kocha­netzki. „Ich hoffe, dass bei meiner Mannschaft nach den Dämpfern an den ersten fünf Spieltagen ein Lerneffekt eingesetzt hat.“ Philipp Tadday und Seldin Malkoc fallen weiterhin aus. Auch Ruben Occhiuzzo steht diesmal aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. Burak Uysal ist hingegen wieder mit dabei.

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