Rettungsschwimmen

Gold für die Gurtretter-Staffel der DLRG Gelsenkirchen-Buer

Marc Heisel, Jan Laufer, Felix Holm und Robert Ortmann (von links) nach dem Sieg in der Gurtretter-Staffel.

Marc Heisel, Jan Laufer, Felix Holm und Robert Ortmann (von links) nach dem Sieg in der Gurtretter-Staffel.

Foto: Steph Dittschar / SDI

Gelsenkirchen/Warnemünde.  Die Rettungssportler der DLRG Gelsenkirchen-Buer räumt bei den Deutschen Meisterschaften im Freiwasser am Strand von Warnemünde ab.

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Die DLRG Gelsenkirchen-Buer war auf auf dem nationalen Saisonhöhepunkt der Rettungssportler, dem DLRG-Cup in Warnemünde, den Deutschen Meisterschaften im Freiwasser, in den Staffeln und in den Einzelwettbewerben erfolgreicher als je zuvor. Das Team, das aus fünf Männern und sechs Frauen bestand, belegte in der Vereinsgesamtwertung den siebten Platz.

Das Highlight der Herren-Staffel, die Gold-Medaille in der Gurtretter-Staffel, haben sich Felix Holm, Robert Ortmann, Marc Heisel und Jan Laufer hart erarbeitet. Bereits vor einigen Wochen hat das Team in dieser Aufstellung auf dem ersten Trophy- Wettkampf die Silber-Medaille gewonnen. Das Frauen-Team kam in dieser Staffel auf Rang fünf.

90 Meter durch den Sand sprinten

Auch in der Strand-Sprint-Staffel konnten die vier Herren glänzen. Nachdem sie jeweils 90 Meter durch den Sand gesprintet waren und den Staffelstab fehlerfrei übergeben hatten, wurden sie mit der Silber-Medaille belohnt. In den Einzeldisziplinen überzeugte allen voran Jan Laufer. Nach 2017 wurde er erneut Deutscher Meister. Marc Heisel belegte den neunten Platz. Der „Sandsprint“ wird auf einer 90 Meter Strecke ausgetragen. Durch ein K.o.-System kommen die besten vier Läufer in die nächste Runde.

In der Disziplin „Beach Flags“ gelang Jan Laufer und Marc Heisel wie vor einigen Wochen auf der ersten Trophy der Doppelsieg. Nach vielen kräftezehrenden Runden konnten die Sprinter aus Gelsenkirchen den Sieg unter sich aus machen. Lisa Albrecht erzielte in dieser Disziplin einen guten elften Platz. Zur Erklärung: Die Disziplin „Beach Flags“ ist ein Reaktionswettkampf mit Kurzstreckensprints, bei dem vor allem der Start entscheidend ist. Gestartet wird auf dem Bauch liegend, entgegen der Laufrichtung. Am anderen Ende des Feldes befinden sich sogenannte Flags, jedoch weniger als es Läufer gibt. Somit scheiden jede Runde ein bis zwei Teilnehmer aus dem Wettkampf aus.

Felix Holm konnte seine schwimmerischen Leistungen nicht nur in der Gurtretterstaffel auf die Probe stellen, sondern auch im „Surf Race“, dem Brandungsschwimmen. Dort erreichte er in einem stark besetzten Feld den siebten Platz.

In der „Rescue Board Race“-Staffel sicherten sich Marcel Hatko und Robert Ortmann den achten Platz. Die Damen-Staffel, bestehend aus Virginia Kardell und Lisa Albrecht, kam auf Rang 13. Im Einzel „Board Race“ erreichte Felix Holm den zwölften Platz. Beim „Board Race“ startet der Rettungssportler mit seinem Rettungsbrett von der Wasserkante und absolviert einen etwa 600 Meter langen Kurs. Der Rundkurs beim „Surf Race“ ist 400 Meter lang.

Königsdisziplin des Rettungssports

In der Königsdisziplin des Rettungssports, dem „Oceanman“, erreichte Robert Ortmann den zehnten Platz und Felix Holm kam rauf Rang zwölf. In Warnemünde wurde der Oceanman im „Eliminator-Verfahren“ ausgetragen. Der so genannte „Rettungssport-Triathlon“ bestehend aus Schwimmen, Rettungs-Board und Rettungs-Ski fahren sowie mehrmaligem Sprinten musste im Abstand von fünf Minuten dreimal absolviert werden.

Von den 18 Startern aus der ersten Runde durften in der zweiten Runde nur noch zwölf und in der dritten Runde nur noch sechs Athleten starten. Felix Holm rückte mit einem Schlusssprint auf den letzten Metern auf diesen zwölften Platz vor und ebenso wie sein Teamkollege Robert Ortmann weitere wichtige Punkte einstreichen.

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