Fußball-Landesliga

Kasper will mit Resse endlich den ersten Sieg

Viktoria-Trainer Werner Kasper will bei Viktoria Resse etwas entwickeln - das braucht Zeit.

Viktoria-Trainer Werner Kasper will bei Viktoria Resse etwas entwickeln - das braucht Zeit.

Foto: Michael Korte / FUNKE Foto Services

Resse.  Viktoria Resse läuft in der Landesliga weiter der Musik hinterher. Das soll sich am Sonntag im Heimspiel gegen SuS Kaiserau ändern.

Nach dem ersten Torerfolg hofft Werner Kasper, dass Viktoria Resse endlich den ersten Sieg unter seiner Regie als Trainer in der Fußball-Landesliga einfährt. Der Tabellenvorletzte hat an diesem Sonntag den SuS Kaiserau zu Gast. Anstoß gegen die drei Punkte und drei Ränge besseren Gäste aus Kamen ist um 15 Uhr am Emscherbruch.

„Ganz egal, aus welcher Tabellenregion unser Gegner kommt, wir müssen endlich Punkte sammeln, damit wir nicht den Anschluss an die sicheren Plätze verlieren“, macht der routinierte Coach deutlich. Er steht vor der schwierigen Aufgabe, das seit dem Aufstieg in die Westfalenliga vor über zwei Jahren fallende Schwert der Viktoria aufhalten zu müssen. Bisher ist es ihm mit vier Niederlagen aus vier Spielen ergebnismäßig noch nicht gelungen.

Das späte Tor taugt als Mutmacher

„Mir ist vor einem Monat die Aufgabe übertragen worden, in Resse etwas zu entwickeln“, sagt Werner Kasper. „Ich will keinen Fußball spielen, der auf Zufall aufgebaut ist.“ Obwohl sein Team auch in Horst leer ausging und mit 1:2 verlor, taugt ihm das Derby wegen des späten Anschlusstreffers als Mutmacher. „Wir müssen diesmal von Beginn an so agieren, wie wir es in den letzten Minuten am Schollbruch getan haben“, fordert der Coach. „Die letzten Minuten haben gezeigt, wozu die Mannschaft in der Lage ist, wenn sie bereit ist, mehr zu investieren.“ Lukas Tomanek, der Flankengeber zum Kopfballtor von Sven Jubt, fällt aus privaten Gründen aus. Weitere Ausfälle haben die Resser in diesen Tagen nicht zu beklagen.

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