2. Basketball-Bundesliga

Raphael Wilder und Schalke trennen sich einvernehmlich

Trainer Raphael Wilder und der FC Schalke 04 haben sich einvernehmlich getrennt.

Trainer Raphael Wilder und der FC Schalke 04 haben sich einvernehmlich getrennt.

Foto: Andreas Hofmann

Gelsenkirchen.  Auf Schalkes Homepage steht, dass sich der Klub aufgrund unterschiedlicher Auffassungen in der sportlichen Ausrichtung von Wilder getrennt habe.

Dass Raphael Wilder nicht mehr Trainer der Basketballer des FC Schalke 04 in der 2. Bundesliga Pro A ist, hat über die Stadtgrenzen hinaus für viele erstaunte Blicke gesorgt.

Nun haben sich der ehemalige Headcoach, der zunächst nur freigestellt war, und der Verein offensichtlich geeinigt und, wie es so schön heißt, einvernehmlich getrennt. „Aufgrund unterschiedlicher Auffassungen in der sportlichen Ausrichtung“, wie auf der Internet-Seite der Schalker Basketballer zu lesen ist. Es ist davon auszugehen, dass dem 66-Jährigen eine Abfindung gezahlt worden ist.

Schalkes Basketball-Chef Tobias Steinert lobt Raphael Wilders Verdienste

„Seine Verdienste um den Verein sind unbestritten, und die Erfolge der vergangenen Jahre werden immer eng mit dem Namen Raphael Wilder verbunden sein. Dafür bedanken wir uns bei Raphael“, wird Schalkes Basketball-Abteilungsleiter Tobias Steinert auf der Homepage des Klubs zitiert. Dort fehlt auch nicht der Hinweis, dass Raphael Wilder mit den Königsblauen den WBV-Pokalsieg und zwei Aufstiege bis in die 2. Basketball Bundesliga Pro A gefeiert hat.

Nach der Freistellung Raphael Wilders vor anderthalb Wochen ist dessen Co-Trainer Alexander Osipovitch zum Headcoach der Schalker Basketballer aufgestiegen. Die Bilanz des Weißrussen nach drei Spielen sind drei Niederlagen: gegen die Uni Baskets Paderborn, bei den Wiha Panthers Schwenningen sowie am Samstag gegen das Team Ehingen Urspring.

Zwei Partien stehen für die Schalker in diesem Jahr noch auf dem Programm: Am kommenden Samstag (21. Dezember, 19.30 Uhr) empfangen sie in der Oberhausener Willy-Jürissen-Halle, die Eisbären Bremerhaven. Der BBL-Absteiger rangiert zurzeit auf Platz zwei. Eine Woche später geht es zu den PS Karlsruhe Lions, die ebenso wie der Tabellenvorletzte aus Gelsenkirchen bislang vier Siege und zehn Niederlagen aufzuweisen haben. (AHa)

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