Fußball-Landesliga

Resses Trainer Conradi will auch mal auswärts nachlegen

„Es ist schön, dass wir zu Hause jetzt unsere Punkte holen“, sagt Resses Trainer Frank Conradi. „Aber wir müssen auch mal auswärts nachlegen.“

„Es ist schön, dass wir zu Hause jetzt unsere Punkte holen“, sagt Resses Trainer Frank Conradi. „Aber wir müssen auch mal auswärts nachlegen.“

Foto: Michael Korte

Resse.  Die Landesliga-Fußballer von Viktoria Resse gastieren beim FC Frohlinde. Bislang haben sie auf Kunstrasen alle Partien in dieser Saison verloren.

Ein Sieg mit einer Differenz von sieben Toren – und der Tabellendrittletzte Viktoria Resse würde in der Fußball-Landesliga im direkten Duell am Tabellenzehnten FC Frohlinde vorbeiziehen. Ein solches Ergebnis ist so wahrscheinlich wie die Wahl von Reiner Calmund zum diesjährigen Sportler des Jahres. Resses Trainer Frank Conradi wäre wohl schon mit dem knappsten aller Siege zufrieden. „Es ist schön, dass wir zu Hause jetzt unsere Punkte holen“, sagt er. „Aber wir müssen auch mal auswärts nachlegen.“ Anstoß ist am Sonntag um 14.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz der Sportanlage Brandheide in Castrop-Rauxel.

Kunstrasen? Das ist nicht der Untergrund der Resser, die in der Woche auf Asche trainieren und ihre Heimspiele auf Naturrasen austragen. Auf Kunstrasen haben sie bislang alle Partien verloren. Aber ohne Hoffnung fahren sie nicht nach Frohlinde.

Frohlinde mit Dortmunds ehemaligem Profi Marc-André Kruska

Der FCF hat zwar einige gestandene Fußballer in seinen Reihen, allen voran den ehemaligen Dortmunder Bundesliga-Spieler Marc-André Kruska, aber trotzdem lief es bei ihm kurioserweise vor allem zu Hause nicht. Aus den vergangenen vier Heimspielen holte er nur einen einzigen Zähler.

Frank Conradi wünscht sich, dass seine Resser dort mit mehr Mut und größerem Selbstvertrauen auftreten. „Dass die Jungs das Fußballspielen beherrschen, haben sie in den vergangenen Heimspielen gezeigt“, sagt er. Bis auf den verhinderten Mirko Blaschek hat er keine Kurzzeit-Ausfälle zu beklagen. Ferhat Sahin und der beim 3:1 gegen Hombruch nach fünf Gelben Karten gesperrte Enes Kacar sind wieder mit dabei.Foto: dpa

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