Leichtathletik

Schalke 04: Leistungs-Test für Lewandowski & Co.

Setzt er auch über 60 Meter Glanzlichter? Schalkes Mateusz Lewandowski.

Setzt er auch über 60 Meter Glanzlichter? Schalkes Mateusz Lewandowski.

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Schalke.  Wie gut sind die Schalker Leichtathleten drauf? Der Wettkampf am Samstag in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle soll Aufschluss geben.

Für die Schalker Leichtathleten wird es am Samstag erstmals im neuen Jahr ernst. Bei den westfälischen Hallenmeisterschaften in der Helmut-Körnig-Halle sind die Königsblauen mit mehreren Athleten am Start. „Ich freue mich besonders auf die U18-Staffel. Da laufen bei uns im Team Athleten aus vier verschiedenen Ländern“, sagt S04-Trainer Timo Krampen.

Neben dem Polen Mateusz Lewandowski gehen am Abend ab 18.35 Uhr auch der Deutsche Gregory Kunz, der Syrer Soeleyman Ali und der Mexikaner Emilio Ramirez Rodriguez an den Start. Rodriguez ist im Rahmen eines Schüleraustauschs für ein Jahr in Deutschland und hat sich für diese Zeit den Schalker Leichtathleten angeschlossen. Soeleyman Ali ist als syrischer Flüchtling schon länger im Verein. „Es ist total super, dass wir diese Vielfalt bei uns haben. Daran sieht man einfach, dass Sport nicht nur Spaß macht, sondern auch verbindet“, stellt Krampen fest. Lewandowski, Gregory und Ali sind zuvor ab 10.45 Uhr noch über die 60m-Sprintdistanz im Einsatz. „Das ist nicht die Paradestrecke von Mateusz Lewandowski. Er läuft lieber die 200 und 400 Meter und ist mit seiner langen Schrittlänge hinten heraus deutlich schneller“, beschreibt Krampen, „aber trotzdem nutzen wir die 60 Meter als Test, um einfach mal zu sehen, wo unsere Athleten genau stehen.“

Ihren ersten Auftritt im S04-Dress hat die vor wenigen Wochen nach Schalke geholte Lilly Kaden, die über die 60 Meter bei den Frauen an den Start gehen wird. „Lilly freut sich auf den Wettkampf, ist aber noch ganz cool. Sie hat ja schon an Deutschen Meisterschaften teilgenommen, bevor sie zu uns gewechselt ist“, sagt Krampen.

Keine überhöhten Erwartungen

Die Erwartungen schraubt er nicht zu hoch: „Ob bei Lilly oder Mateusz am Ende eine Medaille herauskommt, ist schwer zu sagen. Darum geht es aber vorrangig gar nicht. Es geht einfach um eine Überprüfung der Leistung. Bei uns haben alle Bock auf den Wettkampf.“ Neben Schalkes Weitspringer Lennart Ogaza will auch Kugelstoßerin Katharina Winkelmann ein gutes Resultat abliefern. Krampen: „Kathi hat Ende 2019 über zwölf Meter gestoßen. Das will sie bestätigen.“

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