Handball-Oberliga

Schalke bangt jetzt um zwei seiner Innenblock-Experten

Schalkes Nikolai Lenz (links) hat seit dem Gladbeck-Spiel Rückenprobleme. Rechts: Kreisläufer Phillip Dobrodt.

Schalkes Nikolai Lenz (links) hat seit dem Gladbeck-Spiel Rückenprobleme. Rechts: Kreisläufer Phillip Dobrodt.

Foto: Olaf Ziegler

Schalke.  Eine Woche nach dem Gewinn ihres ersten Saisonpunktes treffen die Oberliga-Handballer des FC Schalke 04 auf Aufsteiger HSC Haltern-Sythen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Der Punktgewinn am vergangenen Samstag im Derby beim VfL Gladbeck, der erste in dieser Saison, hat bei den Oberliga-Handballern des FC Schalke 04 für richtig gute Stimmung gesorgt. Und die ist nach dem 40:31 über die U-19-Nationalmannschaft Israels – das Spiel hat unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden – nicht schlechter geworden. Obwohl Trainer Sebastian Hosenfelder am Samstag im Heimspiel gegen Aufsteiger HSC Haltern-Sythen (19.30 Uhr, Schürenkamp-Halle) ein Innenblock-Problem bekommen könnte.

Das liegt daran, dass Nikolai Lenz seit jenem Gladbeck-Abend, nämlich nach einem Foul von Sebastian Janus, Rückenprobleme und die ganze Woche nicht trainiert hat. „Er kann zwar stehen, aber immer noch nicht richtig sitzen“, sagt Sebastian Hosenfelder. „Er droht auszufallen.“

Entscheidung über Einsätze fällt nach dem Aufwärmen

Und weil das so ist, hat Todor Ruskov reagiert. Er will helfen, nachdem er zuletzt wegen seiner Schambeinentzündung gefehlt hat. „Er ist drauf und dran zu spielen“, sagt der Schalker Trainer. „Richtig gut ist es aber auch nicht. Tendenz eher nein.“ Deshalb wird es erst nach dem Aufwärmprogramm am Samstagabend eine Entscheidung geben. „Und die werden beide selbst treffen“, sagt Sebastian Hosenfelder. „Ich kann ja nicht in deren Körper reinschauen. Die Punkte in diesem Spiel sind unheimlich wichtig, aber der Rest der Saison ist wichtiger.“

Klar: Der Trainer würde sich freuen, wenn er beide angeschlagenen Spieler gegen Haltern einsetzen könnte. „Das wäre richtig gut“, sagt der 38-Jährige. Und wenn beide nicht spielen können? „Dann wird’s richtig schwierig“, antwortet Sebastian Hosenfelder. „Nichtsdestotrotz: Wir spielen zu Hause, und beide Mannschaften kennen sich in- und auswendig. Es wird wieder ein schöner Fight werden.“ Wie schon so oft.

Sebastian Hosenfelder: „Die Abläufe klappen immer besser“

Trotz seiner beiden Wackelkandidaten und der drei Langzeitverletzten – Julian Ihnen, Fabian Hentschel und Philipp Gemsa – geht der Schalker Trainer mit einer gewissen Portion Optimismus in die Partie gegen die Seestädter, die auf dem drittletzten Tabellenplatz liegen und fünf Punkte haben, vier mehr als die königsblauen Handballer. „Wir hatten eine sehr gute Trainingswoche und merken, dass wir die Vorbereitung so langsam aufgeholt haben“, sagt Sebastian Hosenfelder. „Die Abläufe klappen immer besser, gerade auch bei der zweiten Welle.“

Dass der HSC Haltern-Sythen Alexander Mazur im Oktober zurückgeholt hat, den Sohn des ehemaligen Wanne-Eickeler Bundesliga-Spielers Frank, macht Sebastian Hosenfelder keine Angst. „Er ist im Innenblock schon eine Erscheinung und kann vorne am Kreis Lukas Schulte-Lünzum entlasten“, sagt der Schalker Trainer. „In der Breite kann er auf jeden Fall helfen, in der Spitze aber eher nicht.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben