2. Basketball-Bundesliga

Schalke überzeugt in Trier nur ein Viertel lang

Schalkes Headcoach Raphael Wilder sah in Trier eine 79:88-Niederlage.

Schalkes Headcoach Raphael Wilder sah in Trier eine 79:88-Niederlage.

Foto: Andreas Hofmann / FUNKE Foto Services

Trier.  Die Basketballer des FC Schalke 04 verlieren in der 2. Bundesliga ProA bei den Römerstrom Gladiators Trier mit 79:88. Gloger macht 29 Punkte.

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Die Basketballer des FC Schalke 04 bleiben bei vier Punkten stehen. Zwar legten sie am Donnerstagabend bei den Römerstrom Gladiators vor 2713 Zuschauern ein sehr gutes erstes Viertel hin, verbauten sich aber ihren möglichen dritten Saisonsieg in der 2. Bundesliga ProA vor allem im dritten Viertel, als sie sich viel zu viele Fehler leisteten. Am Ende stand für das Team von Headcoach Raphael Wilder eine 79:88 (42:42)-Niederlage.

Nimmt man es genau, war auch schon das zweite Viertel der Schalker nicht gut, als die Gladiators einen 12:0-Lauf zum 35:32 schafften. Letztlich aber sorgte Darnell Dunn in der Schlussphase der zweiten zehn Minuten mit zwei Dreiern dafür, dass es zur Pause unentschieden stand – 42:42. Und das dritte Viertel beendeten die Römerstädter mit einem 14:4-Lauf, so dass sie aus dem 57:57 ein 71:61 machten.

Haarsträubende Schalker Fehler im dritten Viertel

Dabei leisteten sich die Königsblauen jedoch auch ganz derbe Patzer: Johannes Joos zum Beispiel nahm sich einen ganz schlechten Wurf, Jordan Spencer leistete sich einen haarsträubenden Fehlpass und Shavar Newkirk ein Offensivfoul. So kamen sehr viele Faktoren zusammen.

„Vielleicht haben wir uns auch von der Kulisse ein bisschen beeindrucken lassen. In der ersten Halbzeit war’s ja still hier“, sagte Schalkes Basketball-Abteilungsleiter Tobias Steinert. „Aber Trier hat das clever gemacht.“ Und die Gladiators hatten einen herausragenden Mann unterm Brett. „Till Gloger war überragend“, sagte Tobias Steinert. Der 2,04-Meter-Center kam auf 29 Punkte.

Triers Center Till Gloger kommt auf 29 Punkte

Kurz keimte im Schlussviertel noch einmal Hoffnung auf, als zweimal Adam Touray, Marley Jean-Louis und Courtney Belger für die Schalker von 66:83 auf 74:83 verkürzten. Dann nahm Triers Trainer Christian Held aber eine Auszeit, und Till Gloger, der zum Glück an diesem Abend ein schlechter Freiwurf-Schütze war (nur vier von neun), machte alles klar, indem er auf 86:74 erhöhte.

Viertel: 16:24, 26:18, 29:19, 17:18.

FC Schalke 04: Newkirk (5/1), Hightower (6/1), Jean-Louis (9/1), Spencer (10/2), Joos (8), Dunn (8/2), Touray (10), Szewczyk (3), Gulley (2), Belger (18/1).

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