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Warum Schalke-Trainer David Wagner schon die erste Halbzeit gefallen hat

Schalkes Trainer David Wagner lobt die Leistung seiner Mannschaft – auch schon in den ersten 45 Minuten.

Schalkes Trainer David Wagner lobt die Leistung seiner Mannschaft – auch schon in den ersten 45 Minuten.

Foto: Sebastian El-Saqqa / firo

Gelsenkirchen.  Schalkes Trainer David Wagner missfällt nach den ersten 45 Minuten des Achtelfinals im DFB-Pokal gegen Hertha BSC nur der Spielstand, das 0:2.

Dass er nach dem 3:2-Sieg im Achtelfinale des DFB-Pokals über Hertha BSC gleich drei neue Verletzte hatte, ärgerte David Wagner. Er verstand auch überhaupt nicht, warum ihm Schiedsrichter Harm Osmers nach dem Video-Beweis die Rote Karte gezeigt hatte. Dennoch war er nach der Partie und dem Einzug ins Viertelfinale entspannt – und der Trainer des FC Schalke 04 war vor allem zufrieden.

Und für diese Zufriedenheit sorgte nicht nur die Leistung der königsblauen Mannschaft in den zweiten 45 Minuten, in denen aus dem 0:2 ein 2:2 geworden war, sowie in der Verlängerung, in der Benito Raman das 3:2-Siegtor gelungen war. Schon der erste Abschnitt hatte David Wagner gefallen. „Ich fand in der ersten Halbzeit, und das habe ich den Jungs auch gesagt, dass es ein Spiel von uns war, das total in Ordnung war“, sagte der 48-Jährige, als der Mittwoch gerade begonnen hatte. „Wir haben zwei Konter ganz schlecht verteidigt. Das waren individuelle Fehler, die uns nicht passieren dürfen, und dadurch gehen wir mit 0:2 in Rückstand.“

Amine Harit hat zwei gute Schalker Möglichkeiten

Nichtsdestotrotz hatten die Schalker ihren Trainer überzeugt. „Wir haben ein ordentliches Ballbesitzspiel gehabt, wir haben Chancen kreiert. Amine Harit musste schon zwei Tore machen“, sagte David Wagner. „Das Spiel war in Ordnung.“ Er gab jedoch auch zu, dass das Resultat gar nicht gut gewesen sei. „Das hat uns auch überhaupt nicht gefallen“, sagte der Schalker Cheftrainer und verriet, was er seinem Team in der Pause mit auf den Weg gegeben hatte.

Nämlich? „Ganz genauso weiter: weiter beharrlich bleiben, weiter mutig mit hoher Linie verteidigen. Nur Tore machen. Wenn wir eins machen in unserem Stadion, dann ist alles möglich“, erklärte der Fußball-Lehrer. Der Beweis folgte bekanntlich auf dem Rasen.

Schalkes Trainer David Wagner: „Wir waren viel mutiger als am Freitag“

„Die zweite Halbzeit war ähnlich gut wie die erste“, meinte David Wagner. „Nur haben wir die Konter besser verteidigt und die Chancen genutzt. Dass wir in der Verlängerung mehr Körner hatten, war zu sehen. Und dass Benito Raman die Frische, die er hatte, weil er nicht von Anfang an gespielt hatte, dann auch nutzen konnte und wir gewonnen haben, das ist natürlich super. Das macht uns alle glücklich.“

David Wagner freute sich vor allem auch darüber, dass seine Mannschaft mehr Mumm als noch beim 0:0 in der Bundesliga-Partie in Berlin gehabt hatte. „Wir waren, und das ist die Veränderung zum Freitag-Spiel gewesen, viel mutiger“, sagte der Schalke-Trainer. „Dementsprechend gibt es dann auch die eine oder andere Kontersituation, die du mehr verteidigen musst. Aber wir hatten auch mehr Torchancen.“

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