Fußball-Westfalenpokal

YEG Hassel ruft automatisch ein paar Prozent mehr ab

Ali Durmaz und YEG Hassel treffen in der ersten Runde des Westfalenpokals am Mittwochabend auf den Oberligisten SV Schermbeck. Anstoß am Lüttinghof wird um 19 Uhr sein.

Ali Durmaz und YEG Hassel treffen in der ersten Runde des Westfalenpokals am Mittwochabend auf den Oberligisten SV Schermbeck. Anstoß am Lüttinghof wird um 19 Uhr sein.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Hassel.  Oberligist SV Schermbeck kommt zum Erstrunden-Spiel des Westfalenpokals nach Hassel. Savas Turhal und Semih Esen brummen ihre Sperren ab.

Nur drei Tage nach dem 0:2 zum Westfalenliga-Auftakt bei der DJK TuS Hordel wartet auf die Fußballer von YEG Hassel die nächste Pflichtaufgabe. In der ersten Runde des Westfalenpokals trifft das Team von Trainer Ali Durmaz am Mittwoch (19 Uhr, Lüttinghof) auf den Oberligisten SV Schermbeck, der sein erstes Ligaspiel mit einem 3:3 gegen Westfalia Herne beendet hat.

Eine lästige Pflicht? Eine willkommene Abwechslung? „Beides“, antwortet Ali Durmaz, den vor allem wegen der Sommerferien weiterhin enorme Personalsorgen plagen. Zwei weitere Ausfälle muss er verkraften, weil Savas Turhal und Semih Esen am Sonntag die Gelb-Rote Karte gesehen haben. Dass die beiden ihre Sperren abbrummen, passt dem YEG-Trainer aber. „Es ist mir wichtiger, dass sie am Sonntag in der Meisterschaft gegen Wickede spielen können“, sagt der 42-Jährige.

Schermbecks Trainer ist Thomas Falkowski

Nichtsdestotrotz freut sich Ali Durmaz auf die Pokalaufgabe, „die ich als gute Trainingseinheit sehe“. Er erwartet vor allem auch eine weitere Standortbestimmung, nachdem die Vorbereitung nicht wirklich nach seinen Wünschen gelaufen ist. „Wir haben taktisch nicht viel machen können und werden bis zum letzten Ferientag nicht komplett sein“, sagt er und ärgert sich über den frühen Start. „Warum fängt man nicht nach den Sommerferien an und schiebt dann zwei Englische Wochen ein?“, fragt Ali Durmaz.

Von der Partie gegen die Mannschaft des ehemaligen Trainers des SC Hassel, Thomas Falkowski, verspricht sich der YEG-Coach auch eine Lerneinheit für sein Team. „Da bekommst du aufgezeigt, wo deine Defizite sind“, sagt er. „Ein Oberligist zeigt das sehr, sehr genau.“

Langenbochum steht in der zweiten Runde

Dass der Kontrahent ein Oberligist ist, hat aber auch einen Vorteil. „Da rufst du automatisch ein paar Prozent mehr ab“, meint Ali Durmaz. „Als Underdog können wir nur gut aussehen. Wer weiß, was passiert, wenn wir lange ein 0:0 halten und in Führung gehen können?“

Der Sieger dieses Spiels gastiert in der zweiten Runde übrigens bei BW Westfalia Langenbochum. Die Hertener haben sich im Duell zweier Landesliga-Aufsteiger mit 2:1 bei IG Bönen-Fußball durchgesetzt.

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