Handball Oberliga

Beim VfL Gladbeck ist nun ein Rollenwechsel angesagt

Marcel Giesbert kehrt nach längerer Zwangspause ins Team des VfL Gladbeck zurück. Die Rot-Weißen empfangen den TuS Ferndorf II.

Marcel Giesbert kehrt nach längerer Zwangspause ins Team des VfL Gladbeck zurück. Die Rot-Weißen empfangen den TuS Ferndorf II.

Foto: Lutz von Staegmann / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Die Oberliga-Handballer des VfL Gladbeck empfangen den TuS Ferndorf II. In dieser Partie muss der VfL eine andere Rolle übernehmen als zuletzt.

In die letzten beiden Spiele der Handball-Oberliga konnte der VfL Gladbeck ohne jeden Druck gehen. Schließlich waren da Tabellenführer ASV Hamm-Westfalen II und der Tabellendritte Sportfreunde Lotte die Gegner der Rot-Weißen. Nun ist ein Rollenwechsel angesagt, der VfL empfängt den TuS Ferndorf II - und geht als Favorit in die Partie.

Im Aufgebot der Ferndorfer stehen Talente und Routiniers

Damit hat Sven Deffte, der Trainer der Gastgeber, aber natürlich überhaupt keine Probleme. „Klar“, sagt er, „wir sind der Favorit. Aber es wird alles andere als leicht gegen diese Ferndorfer Mannschaft.“ Das muss Sven Deffte erklären, schließlich nimmt die Zweitvertretung des TuS mit 11:21 Punkten den zehnten Platz ein und steckt damit noch im Kampf um den Klassenerhalt.

Der Trainer des VfL verweist zunächst auf die erfahrenen Spieler im Ferndorfer Aufgebot: Torwart Kai Rottschäfer stand früher in der Zweiten Bundesliga im Kasten des TuS seinen Mann (Deffte: „Ein starker Schlussmann“), ebenfalls in höheren Gefilden tummelten sich Leon Sorg und Kevin John. Hinzu kommen etliche talentierte Akteure, die hoffen, in absehbarer Zeit den Sprung in den bezahlten Handball zu schaffen. „Diese Ferndorfer Mannschaft“, ist Sven Deffte überzeugt, „ist besser als es ihr momentaner Tabellenplatz aussagt.“

VfL Gladbeck will an die zuletzt gezeigten guten Leistungen anknüpfen

Ungeachtet dessen wollen die Gastgeber anknüpfen an die zuletzt gezeigten guten Leistungen gegen die Spitzenteams der Oberliga. Gegen den ASV Hamm-Westfalen II zeigten die Rot-Weißen eine klasse Vorstellung und bezwangen den Tabellenführer verdientermaßen, in Loxten spielten sie sogar noch besser - allerdings nur in den ersten 30 Minuten. Deshalb kehrten sie aus Versmold auch ohne Punkt(e) zurück.

Während diese beiden Spiele jeweils von beiden Seiten mit offenem Visier geführt worden sind, werden die VfLer dieses Mal ein wenig Geduld mitbringen müssen. Der TuS Ferndorf II fährt nämlich bevorzugt lange Angriffe, versucht es dabei immer wieder mit sieben Feldspielern. Und in der Deckung operiert der Gast entweder mit einer 3:2:1- oder aber mit einer 6:0-Formation. „Die Ferndorfer“, sagt Sven Deffte, „spielen sehr diszipliniert, sie spielen das, was sie können, und das machen sie gut.“

Sebastian Büttner fällt beim VfL Gladbeck weiterhin aus

Der VfL Gladbeck wird in der Begegnung mit dem TuS Ferndorf abermals auf Sebastian Büttner verzichten müssen. Der Torwart wird erst nach dem Karnevalswochenende wieder zur Verfügung stehen. Ersetzen wird ihn erneut Patrick Spierau. Wieder im Aufgebot der Rot-Weißen steht dagegen Rechtsaußen Marcel Giesbert, der in den vergangenen Wochen mit den Folgen eines Hundebisses zu kämpfen hatte.

Anwurf: Sa., 15. Februar, 19.30 Uhr, Riesener-Halle.

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