Handball-Landesliga

Erfolgscoach Stephan Hellwig hört bei HSG Herdecke/Ende auf

Nach drei erfolgreichen Jahren und zwei Aufstiegen scheidet Stephan Hellwig (rechts) als HSG-Trainer zum Saisonende aus.

Nach drei erfolgreichen Jahren und zwei Aufstiegen scheidet Stephan Hellwig (rechts) als HSG-Trainer zum Saisonende aus.

Foto: Jens Pommerenke

Herdecke.  Zäsur bei Handball-Landesligist HSG Herdecke/Ende: Stephan Hellwig hört am Ende der Saison als Trainer auf, ein Nachfolger wird gesucht.

Zäsur bei den Landesliga-Handballern der HSG Herdecke/Ende: Stephan Hellwig hört am Ende der Saison nach drei Jahren am Bleichstein als Trainer des Aufsteigers - aktuell Tabellensechster - auf. Grund dafür, so Hellwig, sei eine Veränderung seiner beruflichen Situation. „Ich kann im Moment nicht absehen, inwieweit ich in der kommenden Saison noch die nötige Zeit für diese Aufgabe aufbringen kann“, erklärt Hellwig. Seinen eigenen Ansprüchen könne er so nicht mehr gerecht werden. In anderer Funktion soll Stephan Hellwig der HSG Herdecke/Ende aber erhalten bleiben.

Der Ennepetaler kam im Sommer 2017 zum damaligen Handball-Kreisligisten an den Bleichstein, führte die junge HSG-Mannschaft mit zwei Aufstiegen in Folge bis in die Landesliga 3. Und auch dort spielt der Aufsteiger als aktueller Tabellensechster - nach z17 von 26 Saisonspielen weisen die Herdecker 21:13 Punkte auf - eine sehr gute Rolle. „Mit Stephan Hellwig verlieren die erste Herrenmannschaft und auch der Verein einen immer engagierten Trainer, der es geschafft hat, eine quasi neuformierte Mannschaft, bestehend aus jungen wie auch erfahrenen Spielern, zu einer Einheit zu formen“, sagte André Trenkelbach, Sportlicher Leiter der HSG.

Drei Trainingseinheiten pro Woche

Die Suche nach einem Nachfolger hat bei der HSG Herdecke/Ende begonnen, erste Gespräche mit möglichen Trainer als Hellwig-Nachfolger hat es bereits gegeben. Wobei HSG-Vize Werner Kreft darauf verweist, dass die bei den Herdeckern üblichen drei Trainingseinheiten pro Woche den Kreis der Kandidaten verkleinert, da dieser Aufwand nicht von allen zu stemmen sei.

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