Basketball

Phoenix Hagen feiert in Heidelberg souveränen Sieg

Joel Aminu lässt sich seine Probleme mit dem Oberschenkel nicht anmerken und steuert 11 Punkte bei.

Joel Aminu lässt sich seine Probleme mit dem Oberschenkel nicht anmerken und steuert 11 Punkte bei.

Foto: Jörg Laube / WP

Heidelberg/Hagen.  Hagener lassen bei den Academics Heidelberg von Beginn an wenig zu und siegen mit 87:68. Adam Pechacek mit 18 Punkten und zehn Rebounds.

Es war ein Start-Ziel-Sieg, den die Zweitliga-Basketballer von Phoenix Hagen beim Auswärtsduell bei den MLP Academics Heidelberg hinlegten. Von Beginn an souverän sicherten sich die Schützlinge von Phoenix-Coach Chris Harris einen verdienten 87:68 (51:32)-Sieg gegen die Tabellenvierten.

Ab der 0:2-Führung in der ersten Spielminute durch Javon Baumann gaben die Hagener die Partie nicht mehr aus der Hand „Heidelberg hat kein gutes Spiel gegen uns gezeigt, während wir gut drauf waren“, zollte Chris Harris seiner Mannschaft Respekt.

Das Phoenix-Team, welches mit Dominik Spohr, Jannik Lodders und Joel Aminu auf alle drei angeschlagenen Spieler bauen konnte, zeigte sich von Beginn an souverän und ohne Scheu vor den nach drei Siegen auf Tabellenrang vier stehenden Heidelbergern. „Es war sehr gut, dass wir alle an Board hatten. Jeder Spieler konnte etwas mit einbringen und hat uns etwas gegeben“, freute sich der Trainer über die Einsätze seiner Spieler.

Phoenix mit Defensiv-Stärke

Vor allem mit ihrer Reboundstärke, aber auch dem hohen Tempospiel schafften es die Feuervögel immer wieder, die Gastgeber zu überlaufen und sicherten sich so schon in der zwölften Spielminute einen 29:17-Vorsprung, den sie bis zur Halbzeitpause auf 52:31 erhöhten. Entscheidend war dabei auch Adam Pechacek. Der 2,06 Meter große Center sammelte zehn Rebounds ein. Und auch Kapitän Dominik Spohr setzte mit fünf Rebounds in den ersten zehn Minuten von Beginn an ein deutliches Zeichen.

Während die Hagener sich immer weiter einspielten und jegliche Versuche der Hausherren früh unterbanden, trat bei den MLP-Spielern immer weiter der Frust auf, was in noch mehr überhitzten Abschlüssen endete. Phoenix holte die Rebounds, leitete Fastbreaks ein und kam zu einfachen Punkten.

Heidelberg kommt stärker aus der Pause

Im zweiten Durchgang fanden die Gastgeber um Trainer Branislav Ignjatovic zwar besser in die Partie, die Hagener ließen sich jedoch nicht beirren, waren gerade unter dem Korb nicht zu bezwingen und kamen immer wieder durch Topscorer Pechacek zu leichten Punkten, so dass der Sieg zu keiner Zeit gefährdet war.

„Man kann nach so einem Spiel auch keinen Spieler hervorheben, dass war einfach eine sehr gute Mannschaftsleistung, die wir dort gezeigt haben“, ist Harris überzeugt von der Leistungs seines Teams gegen die favorisierten Heidelberger.

Der Blick geht in Richtung Play-offs

„Die Liga ist sehr ausgeglichen, da ist es egal, ob man gegen den Tabellenvierten, oder eine Mannschaft aus dem unteren Teil der Liga spielt“, war sich Phoenix-Coach schon vorher bewusst, dass sein Team in keinster Weise als totaler Außenseiter in die Partie gehen würde, zumal die Heidelberger unter der Woche noch ein Spiel zu absolvieren hatten.

Zu hoch bewerten will der Phoenix-Coach den Sieg aber nicht: „Wir freuen uns und genießen es. Aber es ist immer noch nur ein Sieg, der nichts zu sagen hat. Ebensowenig wie die Tabellensituation.“ Denn der Blick der Zweitliga-Mannschaft geht schon weiter nach vorne: „Wir haben noch einiges zu tun, wenn wir die Play-offs erreichen wollen“, gibt Harris die Richtung vor.

Denn an ihrem eigentlich spielfreien Wochenende empfangen die Hagener am kommenden Samstag Paderborn, um das ausgefallene Spiel vom vergangenen Sonntag nachzuholen.

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