Kommentar

Kein Bier beim Hallenfußball: Gewagter Schritt in Hattingen

Hendrik Steimann ist Sportredakteur der WAZ Hattingen und Sprockhövel.

Hendrik Steimann ist Sportredakteur der WAZ Hattingen und Sprockhövel.

Foto: FUNKE GRAFIK NRW

Hattingen.  Der Ausrichter der Fußball-Hallenstadtmeisterschaft in Hattingen möchte kein Bier ausschenken. Das Thema ist brisant. Ein Kommentar.

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Ein Fußball-Ereignis ganz ohne Alkohol, ohne das fast schon standardmäßige Bier. Das, was der Ausrichter Hedefspor bei der Hattinger Hallenstadtmeisterschaft durchziehen möchte, ist ein gewagter Schritt.

Es ist ein schwieriges Thema. Warum? Bier - mit Alkoholanteil - ist für viele Fußballfans so etwas wie ein Ritual. Und in Maßen auch nicht verwerflich.

Da wird es wohl heftigen Gegenwind geben. Womöglich bringen Zuschauer auch selbst was mit.

Dazu hat Veli Kutlu betont, hänge es nicht damit zusammen, dass Hedefspor ein islamischer Verein ist. Es hat dennoch einen gewissen Beigeschmack, bietet eine gewisse Angriffsfläche. Dabei ist der Grundgedanke gut, Sport und Alkohol strikt zu trennen.

Nationalelf wirbt für 0,0 Prozent

Selbst die Nationalelf wirbt mit 0,0 Prozent Alkohol für eine Biermarke. Alkoholfreies Bier hilft laut Experten zudem dem Körper beim Regenerieren. Wenn der Schritt Fuß fasst, wäre es ein interessanter - mit Blick auf Turniere in der Zukunft.

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