Eishockey - Oberliga Nord

Herner EV und Moskitos Essen bestreiten ihr Jubiläumsderby

Das Duell Nummer 99 zwischen den Moskitos Essen und dem Herner EV ging mit 9:3 klar an die Herner. Hier eine Szene von Ende November mit Essens Andre Huebscher und den Hernern (v.li. in den weißen Trikots) Michel Ackers, Björn Linda, Marcus Marsall und Patrick Asselin.

Das Duell Nummer 99 zwischen den Moskitos Essen und dem Herner EV ging mit 9:3 klar an die Herner. Hier eine Szene von Ende November mit Essens Andre Huebscher und den Hernern (v.li. in den weißen Trikots) Michel Ackers, Björn Linda, Marcus Marsall und Patrick Asselin.

Foto: Michael Gohl / FUNKE Foto Services

Herne.  Der Herner EV tritt Freitag in Duisburg an. Das Spiel am Sonntag gegen die Moskitos Essen ist das 100. Eishockey-Duell zwischen Herne und Essen.

Für den Herner EV stehen am Wochenende gleich zwei Revierduelle auf dem Programm.

Nach dem Gastspiel bei den Duisburger Füchsen (Freitag 19.30 Uhr) empfängt der Tabellenzweite der Oberliga Nord am Sonntag um 18.30 Uhr die Moskitos Essen – aus Sicht der Fans immer noch das einzig wahre Eishockeyderby im Ruhrgebiet.

HEV-Trainer Danny Albrecht: jedes Spiel den gleichen Stellenwert

Danny Albrecht hat da natürlich eine etwas andere Perspektive. Für den HEV-Coach hat jedes Spiel den gleichen Stellenwert – weil es eben immer um drei Punkte geht.

Deswegen steht für ihn und sein Team zunächst auch die Partie an der Wedau im Fokus: „Wir konzentrieren uns wie immer Schritt für Schritt zuerst auf das Auswärtsspiel am Freitag in Duisburg und ab Samstag dann auf das Derby gegen die Moskitos.“

Mehrwöchige Zwangspause für Kapitän Michel Ackers

Am letzten Sonntag gab es für die zuletzt personell arg gebeutelten Gysenberger den nächsten Nackenschlag.

Der unnatürliche Bewegungsablauf bei Michel Ackers’ Drehung in der Schlussphase gegen Rostock ließ sofort einen Schaden im rechten Knie vermuten und die nachfolgende MRT-Untersuchung bestätigte die Befürchtung.

Ohne auf die Diagnose näher einzugehen, verkündete der Verein eine mehrwöchige Zwangspause seines Kapitäns.

Personelle Lage dürfte sich zum Wochenende entspannen

Andererseits dürfte sich die Lage zum Wochenende auch wieder etwas entspannen.

Bei Tobias Schmitz und Niklas Heyer hofft Danny Albrecht, dass die beiden Verteidiger nach ihren Einsätzen für Iserlohn und Bad Nauheim ins Herner Team zurückkehren.

Mit Thomas Ziolkowski könnte ein weiterer Abwehrspieler nach seinen schweren Gesichtsverletzungen aus dem Dezemberspiel in Rostock sein Comeback geben. Toptorjäger Patrick Asselin ist nach seinem Hexenschuss wieder einsatzfähig.

Auch die Füchse haben Verletzungspech

Auch die Füchse Duisburg haben derzeit mit Verletzungspech zu kämpfen. Nach dem Ex-Herner Sam Verelst (Mittelfußbruch) fällt nun auch Verteidiger Milos Vavrusa mit einer Knieverletzung für längere Zeit aus.

Angreifer Steven Deeg wechselte zum Jahresende vom Nord-Achten zum Süd-Spitzenreiter ECDC Memmingen.

Wedau ist kein beliebtes Reiseziel für die Grün-Weiß-Roten

Ein beliebtes Reiseziel ist die Wedau für die Grün-Weiß-Roten nicht. Schon vor der Neugründung der Oberliga Nord war dort für Herner Mannschaften meist nicht viel zu holen und auch in den letzten acht Spielen beim EVD gab es für den HEV nur einen Sieg.

Auf dem Papier erfolgversprechender ist das Aufeinandertreffen mit den Moskitos.

100. Duell zwischen einer Herner und einer Essener Mannschaft

Es ist das 100. Duell zwischen einer Herner und einer Essener Mannschaft und die Derbys Nummer 98 und 99 gingen klar an den HEV.

Während das 4:1 am ausverkauften Gysenberg aber erst in den Schlussminuten festgezurrt werden konnte, war beim 9:3 am Westbahnhof schon im ersten Drittel nach einer Herner 5:0-Führung alles entschieden.

Moskitos bangen um den Einzug in die Pre-Playoffs

Auch nach der Rückkehr ihres wochenlang verletzten Topscorers Aaron McLeod konnten sich die Moskitos nicht dauerhaft stabilisieren und müssen weiterhin um den Einzug in die Pre-Playoffs bangen.

Ein Platz unter den ersten Sechs ist beim Tabellenneunten längst kein Thema mehr.

Am darauffolgenden Wochenende stehen in der Oberliga Nord lediglich einige Nachholspiele ohne Herner Beteiligung an – für Danny Albrecht und seine Mannschaft eine willkommene Gelegenheit zum Regenerieren vor den letzten zehn Hauptrundenspielen.

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