Basketball

HTC-Damen laden zur Basketball-Party

Ihre herausragende Hauptrunde wollen die HTC-Damen um Kapitänin Emina Karic(r.) und Jill Bettonvil (Hintergrund) mit einem Sieg gegen Wasserburg krönen.

Ihre herausragende Hauptrunde wollen die HTC-Damen um Kapitänin Emina Karic(r.) und Jill Bettonvil (Hintergrund) mit einem Sieg gegen Wasserburg krönen.

Foto: Klaus Pollkläsener

Zum Abschluss der Hauptrunde empfängt Spitzenreiter Herner TC den TSV Wasserburg. Nach dem Spiel wollen die Mädels mit den Fans kräftig feiern.

An diesem Samstagabend steigt in der H2K-Arena an der Mont-Cenis-Straße die erste große HTC-Party des Jahres – es soll erst der Auftakt sein zu weiteren, noch ausgelasseneren Feierlichkeiten. Ihren sportlichen Part können die Herner Ladys diesmal relativ entspannt angehen. Denn das letzte Hauptrundenspiel ist für die Tabelle irrelevant. Der Herner TC geht von der Pole-Position aus in die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft, seine Gäste vom TSV Wasserburg haben Platz vier bereits zementiert. Weil alle Partien zeitgleich stattfinden müssen, beginnt die Korbjagd erst um 19 Uhr.

Vom Sprungball an können die jungen Damen ihre Lust auf Basketball ohne Druck austoben. Die Zuschauer dürfen sich also auf ein Basketballfest freuen, bevor die Arena im Anschluss zur Partymeile umgestaltet wird. Alle Fans sind eingeladen, mit Trainer Marek Piotrowski und dem Team kräftig zu feiern. Für 15 Euro zusätzlich zum Eintrittspreis gibt es ein All-you-can-drink-Angebot, bestehend aus gezapftem Bier, Wein, Sekt, Cocktails und Softgetränken. DJ Frank Lindner sorgt für die musikalische Unterhaltung und gefeiert wird open end, notfalls also die Nacht hindurch. Karten können auch noch während des Bundesligaspiels erworben werden.

Baldiges Wiedersehen ist möglich

Sicher werden die seit Monaten ungeschlagenen Hernerinnen alles tun, um die Fans und sich selbst mit spektakulärem Sport und einem Sieg auf die lange Nacht einzustimmen. Wie zuletzt in Nördlingen wird „Magier“ Piotrowski die Spielzeit gleichmäßig verteilen und auch taktisch einiges ausprobieren, ohne die Anzeigetafel aus dem Auge zu verlieren. Eine Woche vor dem Top4 um den DBBL-Pokal in eigener Halle wird sich der HTC nur ungern eine Heimniederlage erlauben.

Die wäre auch aus einem zweiten Grund psychologisch nicht so günstig. Schon bald könnte es zu weiteren Begegnungen mit Wasserburg kommen, und dann ginge es um nicht weniger als den Einzug in die Finalserie um die Deutsche Meisterschaft. Falls sich der HTC im Viertelfinale gegen den Tabellenachten durchsetzt und Wasserburg die Eisvögel Freiburg ausschaltet, treffen beide Teams im Halbfinale mindestens noch zweimal aufeinander.

Frühere Dominanz eingebüßt

Früher war es fast aussichtslos, gegen die Riesinnen vom Inn anzutreten. Seit 2004 haben sie elf DM-Titel und neun Pokalsiege gefeiert, waren auf nationaler Ebene nahezu unschlagbar. Diese Dominanz hat der TSV 1880 eingebüßt. Aber auch jetzt steht Trainerin Sydney Parsons noch ein veritabler Kader mit etlichen deutschen Nationalspielerinnen zur Verfügung, in dem die US-Girls Jennifer Schlott (15,6 Punkte pro Spiel) und Ashley Williams (11,0) neben Svenja Brunckhorst, Leonie Fiebich und Laura Hebecker tragende Rollen spielen.

Dass der HTC mit seinem tiefen, ausgeglichenen Kader aber auch diesen Gegner bezwingen kann, hat das Hinspiel gezeigt. Nach einer fantastischen ersten Hälfte brachten die Hernerinnen einen sicheren 67:55-Sieg mit nach Hause. Wiederholung erwünscht.

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