Beachvolleyball

Beachvolleyball in Iserlohn hat Zugkraft

Beachvolleyballturniere haben Hemberg derzeit Hochkonjunktur.

Beachvolleyballturniere haben Hemberg derzeit Hochkonjunktur.

Foto: Willy Schweer

Iserlohn.  Hochkarätige Besetzung beim U16-Qualifikationsturnier für die westdeutschen Meisterschaften

Beachvolleyballer aus vielen Teilen von NRW schauen derzeit neidisch nach Iserlohn. Denn in der Waldstadt können sie ihren Sport nach Herzenslust betreiben und auch Turniere austragen, während andernorts die Anlagen noch geschlossen sind.

So kamen 20 Teams am Hemberg-Nordhang zu einem Qualifikationsturnier für die westdeutschen Meisterschaften der weiblichen U16 zusammen. Bei optimalen Bedingungen gab es einige hochklassige Duelle zu sehen, schließlich waren auch echte Könner mit Zweitligaerfahrung am Start.

„Beachday“ setzt heute die Turnierserie am Hemberg fort

Carsten Limberg, in der letzten Saison noch Co-Trainer der aus der Regionalliga abgestiegenen Volleyball-Herren des TuS, hatte sich um die Organisation gekümmert und konnte mit dem Ablauf zufrieden sein. „Mangelnden Zuspruch muss man in diesen Zeiten ohnehin nicht befürchten, schließlich wird nicht an vielen Standorten gespielt.“ Dass es in Iserlohn neben musikalischer Begleitung auch Lautsprecherdurchsagen mit allen Informationen rund um den Turnierverlauf gab, hob sich von anderen Veranstaltungen ab. Am Ende setzte sich das favorisierte Münsteraner Duo Antonia Meiser/Clara Dreßen von Blau-Weiß Aasee durch, heimische Teilnehmer waren nicht am Start.

Geht es nach Limberg, soll es in diesem Sommer nicht das letzte Turnier gewesen sein. „Ich gehe davon aus, dass unsere Männer in diesem Monat noch etwas auf die Beine stellen.“ Die Rahmenbedingungen am Hemberg sind jedenfalls ideal. Dafür gibt es auch Lob an die Adresse der Verwaltung.

„Wir haben einen Hygieneplan eingereicht, und danach wirklich sehr konstruktiv zusammengearbeitet. Dass die Stadt so mitzieht, ist auch nicht selbstverständlich“, meinte Carsten Limberg.

Schon an diesem Mittwoch herrscht wieder Betrieb am Nordhang, denn der TuS lädt zusammen mit der TG RE Schwelm zum ersten Beachday in Iserlohn ein. „Gerade in den sportlich eingeschränkten Zeiten möchten wir die Möglichkeit bieten, normal Volleyball zu spielen“, betont TuS-Geschäftsführer Axel Kahl. Als Teilnehmerkreis haben die Organisatoren Teams der weiblichen Jugend und Frauen sowie Einzelspielerinnen mit Volleyballerfahrung im Visier. Letzteren werden Teampartner vermittelt.

Gespielt wird ab 12 Uhr, das Ende der Veranstaltung ist gegen 17 Uhr geplant. Vorgesehen ist ein Turnier nach dem Fairplay-Prinzip - ohne Schiedsrichter und ohne Anschreiber. Elf Teams sind registriert und kurzfristige Anmeldungen noch in der TuS-Geschäftsstelle ( 02371-437390) möglich.

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