Fußball-Kreisliga A

Fußball-Kreisliga A: Uedem will sich um einen Platz verbessern

Das ist das Aufgebot des Uedemer SV in der neuen Saison

Das ist das Aufgebot des Uedemer SV in der neuen Saison

Foto: Gottfried Evers / Evers, Gottfried (eve)

Uedem.  Der Uedemer SV will sich in der Fußball-Kreisliga A mit jungen neuen Spielern um mindestens einen Platz verbessern.

Einen respektablen achten Tabellenplatz erreichte der Uedemer SV in der abgelaufenen Spielzeit als Aufsteiger in die Fußball-Kreisliga A. Mit elf Siegen, elf Niederlagen und sechs Unentschieden absolvierte die Mannschaft um Trainer Martin Würzler eine absolut ausgeglichenen Saison und kam am Ende auf 39 Punkte. Dass es am Ende nicht sogar noch einige mehr waren, lag am etwas holprigen Start in die Liga.

„Wir haben deutlich länger gebraucht, um zueinander zu finden, als wir uns alle zusammen dies im Vorfeld vorgestellt hatten. Auch mussten wir lernen, nach einer Vorsaison mit nur zwei Niederlagen in 26 Spielen wieder um Punkte zu kämpfen und mit Rückschlägen umzugehen“, blickt Würzler auf die ersten Wochen der abgelaufenen Spielzeit zurück.

„Was mir nicht so gefallen hat, war unser Defensivverhalten. Daran werden wir aber auf jeden Fall nun in der Vorbereitung arbeiten“, ergänzt der Übungsleiter. Sieben Abgängen stehen für die kommende Spielzeit sechs Neuzugänge entgegen. Und der Uedemer Übungsleiter ist stolz auf die Tatsache, dass alle diese jungen Akteure ihre Wurzeln in Uedem haben. „Damit wollen wir natürlich auch versuchen, wieder mehr Uedemer Zuschauer an den Platz zu locken. Es ist ja doch immer noch etwas interessanter, Spieler aus den eigenen Reihen zu unterstützen“, hofft der Trainer auf mehr Zulauf der Uedemer Fußballfans.

Zudem ist keiner seiner neuen Schützlinge älter als 21 Jahre alt. Dazu kommt noch der routinierte Cahit Erkis, der nach einer sportlichen Pause aus beruflichen Gründen, wieder voll einsteigen wird. „Mit Cahit haben wir dann natürlich wieder eine sehr gute Alternative in der Offensive“, freut sich Würzler über die Rückkehr des Angreifers.

Denn über die Effektivität der Chancenverwertung seiner Mannschaft hat sich der Coach in der abgelaufenen Spielzeit einige Male ärgern müssen. „Da haben wir einige Punkte liegen lassen.“

Eines der jüngsten Teams

Mit einem Durchschnittsalter von 24 Jahren gehört das Team zu den jüngsten Mannschaften der Liga. „Gerade bei den Neuzugängen werden wir natürlich sehen müssen, wie schnell sie den Sprung in den Seniorenbereich schaffen werden. Das wird nicht bei allen von heute auf morgen geschehen, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir alle schnell integrieren können“, hebt der Trainer hervor.

Des Weiteren hofft Würzler auf einen besseren Start in die Hin- und Rückrunde. „Da liegt im Vergleich zur Vorsaison auch erhebliches Steigerungspotenzial für uns. Wir sind jeweils nicht gut aus den Startlöchern gekommen. Allerdings muss ich ein riesen Kompliment an die Einstellung der Spieler machen. Denn auch als die Saison eigentlich für uns schon gelaufen und der Klassenerhalt in trockenen Tüchern war, hat sich die Mannschaft nicht hängen lassen, sondern in den Spielen weiter alles gegeben. Das hat mich wirklich sehr positiv überrascht. Und daran wollen wir natürlich nun auch in der Vorbereitung weiter anknüpfen.“

Drei Favoriten auf den Aufstieg

Zu den Favoriten der kommenden Spielzeit befragt, nennt Würzler die Teams aus Rindern, Kevelaer und Pfalzdorf, „wobei ich die Alemannia sogar als stärkstes Team einschätze.“ Auch das eigene Saisonziel umreißt der Trainer klar. „Wir wollen uns auf jeden Fall um mindestens einen Tabellenplatz verbessern. Und bei der Qualität des Kaders muss das auch unser Anspruch sein.“

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