Fußball

Landesliga: Einstand nach Maß für Trainer Schützek

Edin Husic erzielte die Treffer zum 2:0 und 3:0.

Edin Husic erzielte die Treffer zum 2:0 und 3:0.

Foto: Markus van Offern (mvo)

Kalkar.  Die SV Hönnepel-Niedermörmter siegt mit neuem Trainer in Giesenkirchen mit 5:2. Abstand auf das rettende Ufer auf einen Punkt verkürzt.

Sven Schützek feierte bei der SV Hönnepel-Niedermörmter einen Einstand nach Maß. Der abstiegsgefährdete Fußball-Landesligist schaffte am Mittwoch im ersten Spiel unter dem neuen Trainer einen 5:2 (3:0)-Sieg beim Schlusslicht DJK/VfL Giesenkirchen. Damit verbesserte sich das Team auf den 15. Platz und hat nur noch einen Punkt Rückstand auf den rettenden 14. Rang.

Am Sonntag, 15 Uhr, steht auf eigener Anlage gegen den Vorletzten BW Dingden, der VSF Amern am Mittwoch mit 1:0 bezwang, direkt das nächste Schlüsselspiel im Rennen um den Klassenerhalt an.

„Ich muss Spielern, Betreuern, dem Trainerstab und den Zuschauern ein großes Lob aussprechen. 95 Kilometer Anfahrt am Mittwochabend bei Regen – das muss man erst einmal machen. Manche Akteure haben sich extra früher frei genommen, um dabei zu sein. Das hat mich beeindruckt“, sagte Sven Schützek, der fast auf den kompletten Kader zurückgreifen konnte.

Zwei Ausfälle

Nur Neuzugang Monir Ibrahim und Islam Akrab fehlten erkrankt. Die Gäste gingen auf dem Kunstrasen nach 14 Minuten durch einen Treffer von Stürmer David Gehle in Führung. Die SV Hö.-Nie. war auch fortan spielbestimmend und sorgte schon bis zur Pause für klare Verhältnisse. Routinier Edin Husic (35., 45.) erhöhte mit seinem Doppelpack auf 3:0.

Auch in Durchgang zwei hatte das Team weiter das Heft in der Hand. Marvin Hitzek (55.) gelang das 4:0. Der fünfte Treffer resultierte aus einem Eigentor des Giesenkircheners Bardis Yardincioglu (58.), an dem Jonas Vengels aber erheblichen Anteil hatte.

Maik Rütten (80.) und Michael Prigge (85.) verkürzten in den letzten Minuten noch für den Gastgeber. Die Unkonzentriertheiten in der Schlussphase waren für Schützek beim couragierten Auftritt seiner Mannschaft das einzige Haar in der Suppe. „Denn wenn wir über 90 Minuten fokussiert bleiben, gewinnen wir so ein Spiel mit 5:0.“

SV Hönnepel-Niedermörmter: Groß – Braun, Husic (60. Dedic), Schütze, P. Kimbakidila (82. Mayr), Thuyl (75. Miri), Gehle (68. Erzi), Vengels, Hitzek, Nguanguata, Isiklar.

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