Tischtennis

Mara Lamhardt tritt beim Top-12-Bundesranglisten-Finale an

Mara Lamhardt hat am Wochenende die Möglichkeit, sich mit den besten nationalen Nachwuchsspielerinnen ihrer Altersklasse zu messen.

Mara Lamhardt hat am Wochenende die Möglichkeit, sich mit den besten nationalen Nachwuchsspielerinnen ihrer Altersklasse zu messen.

Foto: Markus van Offern (mvo)

Kleve.  Die Spielerin von WRW Kleve ist am Wochenende beim U18-Turnier in Köln dabei. Sie möchte dabei mindestens Rang zehn erreichen.

Eigentlich hatte Mara Lamhardt das Top-12-Bundesranglisten-Finale der Mädchen U18 schon aus ihrem Kalender gestrichen. Denn der elfte Platz, den sie beim Top-24-Turnier belegt hatte, hätte normalerweise nicht gereicht, um sich für das Bundesfinale zu qualifizieren. Sie hätte dort wenigstens Rang acht belegen müssen, um sicher dabei zu sein. Doch jetzt erhielt sie von Verbandstrainer Stephan Schulte-Kellinghausen die positive Nachricht, dass sie doch beim Finale aufschlagen kann, weil drei Spielerinnen ihren Start abgesagt hatten. Die 17-Jährige reist am Freitag nach Köln-Bergheim. Dort findet das Turnier, das im Modus jeder gegen jeden ausgetragen wird, am Samstag und Sonntag statt. Im Interview spricht Mara Lamhardt, die in der Regionalliga für WRW Kleve in dieser Saison bislang auf eine Einzel-Bilanz von 11:10-Siegen gekommen ist, über ihre Ziele für den Wettbewerb.

Mara Lamhardt, wie groß war die Freude über die nachträgliche Nominierung?

Die Freude war sehr, sehr groß. Es ist mein erstes Bundesranglisten-Finale überhaupt. Ich freue mich sehr, dass ich in meinem letzten Jahr als Jugendspielerin noch einmal diese Chance bekomme. Ich habe nun davon profitiert, dass noch zwei Spielerinnen ihren Start absagen mussten. Das kommt aber gar nicht so selten vor.

Starten Sie mit einem konkreten Ziel in den Wettbewerb?

Ich möchte gutes Tischtennis spielen und am Ende mit meiner Leistung zufrieden sein. Natürlich möchte ich auch so viele Partien wie möglich gewinnen. Aber zwischen Sieg und Niederlage und damit auch zwischen einer guten oder nicht so guten Platzierung liegen oft nur wenige Bälle. Am Ende sollte es mindestens Rang zehn für mich sein. Das ist die Grenze nach unten. Nach oben setze ich mir keine Grenze, da spiele ich mich gerne so weit wie möglich nach vorne.

Wieder gut ins Spiel gefunden

Sind Sie mit Ihrem spielerischen Niveau aktuell zufrieden?

Ja, ich habe nach der Winterpause wieder gut in mein Spiel gefunden. In der Oberliga habe ich noch keine Partie verloren. In der Regionalliga habe ich bislang erst eine Begegnung mitgespielt.

Gibt es Ihrer Meinung nach eine klare Favoritin beim Top-12-Turnier?

Ja, Sophia Klee vom Bundesligisten Bad Driburg ist die klare Favoritin für mich. Sie hat in der Bundesliga momentan eine positive Bilanz und sollte das Turnier gewinnen. Ansonsten kann aber jede Spielerin jede andere schlagen. Das wird ein sehr enger Kampf um die Plätze.

Ist die Rangliste für Sie auch ein Test für die Dritte Bundesliga, in die WRW Kleve ja sehr wahrscheinlich aufsteigen wird?

Auf jeden Fall. Drei Starterinnen spielen in der ersten Liga. Vier weitere Teilnehmerinnen sind wie ich in der Regionalliga aktiv, die restlichen in der zweiten und dritten Liga. Ich habe bei diesem Turnier also noch einmal die Möglichkeit zu sehen, auf welchem Niveau ich derzeit mithalten kann.

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