Tischtennis

Regionalliga: WRW Kleve baut den Vorsprung aus

Judith Hanselka gewann glatt gegen Josephina Neumann, eines der größten Talente Europas.

Judith Hanselka gewann glatt gegen Josephina Neumann, eines der größten Talente Europas.

Foto: Markus van Offern (mvo)

Kleve.  Die drei Tischtennis-Damenteams von WRW Kleve schafften in der Regionalliga, der Oberliga und der NRW-Liga Erfolge.

Drei Siege konnten die Klever Tischtennis-Damen am Wochenende feiern. Die drei Teams von WRW Kleve schafften in der Regionalliga, der Oberliga und der NRW-Liga Erfolge. Einzig die Verbandsliga-Mannschaft der DJK Rhenania Kleve musste sich geschlagen geben.

Die aufregendsten Momente für das erste Damen-Team von WRW Kleve, souveräner Spitzenreiter in der Regionalliga, gab es am Sonntag vor Beginn des Heimspiels gegen den TTC Grün-Weiß Staffel, der mit 8:4 besiegt wurde. Die an Position vier eingeplante Maria Beltermann verletzte sich an der Fingerkuppe und musste im Krankenhaus genäht werden. Kurzfristig sprang Lea Vehreschild ein. Da sich Beltermann die Verletzung nicht an der Spielhand zugezogen hat, wird sie voraussichtlich nicht länger ausfallen.

Zehnjähriges Riesentalent beim Gast

Vor einer unangenehmen Aufgabe stand WRW-Spitzenspielerin Jessica Wirdemann nach den Eingangsdoppeln. Ihr stand die erst zehn Jahre alte Josephina Neumann gegenüber, die als eines der größten Talente Europas gilt. „Das obere Paarkreuz des TTC hat uns schon sehr viel abverlangt. Gegen eine zehnjährige Nachwuchshoffnung zu spielen, ist nie einfach“, sagte Wirdemann nach ihrem glatten 3:0-Erfolg. Und auch die zweite Kontrahentin, Tingzhuo Li, gehörte nicht zu ihren Lieblingsgegnerinnen. „Nach dem verlorenen ersten und einem 7:9-Rückstand im zweiten Satz habe ich mein Spiel umgestellt und hatte damit dann Erfolg“, so Wirdemann.

Judith Hanselka und Mara Lamhardt mussten sich gegen Abwehrass Tingzhuo Li dagegen geschlagen geben. Außerdem hatten Mara Lamhardt und Lea Vehreschild gegen Cornelia Neumann-Reckziegel, die Mutter von Josephina Neumann, das Nachsehen.

Der Gast trat in Kleve nur mit drei Spielerinnen an und gab deshalb drei Punkte kampflos ab. Jessica Wirdemann (3), Judith Hanselka und Lamhardt/Hanselka waren für den Gastgeber erfolgreich, der überraschend einen großen Schritt in Richtung Aufstieg in die Dritte Bundesliga machte. Denn Verfolger Kasseler Spielvereinigung Auedamm schaffte gegen bei der DJK Holzbüttgen II nur ein 7:7 und liegt jetzt sechs Punkte zurück.

Klever Reserve verliert nur sechs Sätze

Leichtes Spiel hatte WRW Kleve II in der Oberliga beim 8:0-Heimsieg gegen den TTC Grün-Weiß Brauweiler II. Durch den Erfolg gelang dem Team der Sprung an die Spitze. „Die Partie war ziemlich unspektakulär“, sagte Maria Beltermann. „Der Tabellendritte TTC Fritzdorf II wird uns am kommenden Samstag sicherlich mehr fordern.“ Mara Lamhardt (2), Pia Dorißen (2), Lea Vehreschild, Maria Beltermann, Lamhardt/Beltermann und Dorißen/Vehreschild gaben bei ihren Erfolgen insgesamt nur sechs Sätze ab.

WRW Kleve III schaffte am Samstagabend in der NRW-Liga im zweiten Spiel der Rückrunde den zweiten Erfolg. Der bisherige Vorletzte gewann beim TV Dellbrück mit 8:6 und verließ die Abstiegsplätze. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, sagte Petra Jenisch, die ein Einzel gewann. Die weiteren Punkte steuerten Ari Nefel (2), Claudia Wilms, Franziska Ort (3) und Nefel/Jenisch bei.

Die DJK Rhenania Kleve wurde in der Verbandsliga beim 1:8 im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten TTC SG Dülken unter Wert geschlagen. „Die Niederlage kam nicht unerwartet, hätte aber durchaus etwas knapper ausfallen können“, sagte DJK-Spielerin Christiane Arts. Lucia Jansen holte im Duell der Spitzenspielerinnen den einzigen Punkt für den Gastgeber.

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