Fußball

SV Nütterden freut sich über Ehrentreffer gegen 1. FC Kleve

Sezai Kezer (vorne) traf für den 1. FC Kleve im Test beim SV Nütterden zur 4:0-Führung.

Sezai Kezer (vorne) traf für den 1. FC Kleve im Test beim SV Nütterden zur 4:0-Führung.

Foto: Markus van Offern (mvo)

Kranenburg-Nütterden.  Trotz einer anstrengenden Laufeinheit zuvor gab sich der 1. FC Kleve im Test gegen den SV Nütterden keine Blöße.

In der Vorbereitung testete Fußball-Oberligist 1. FC Kleve zwei Mal gegen Landesligisten, nun war die Herausforderung leichter. Mühelos bezwang die Elf von Trainer Umut Akpinar den gastgebenden A-Ligisten SV Nütterden mit 6:1 (3:0). Leslie Rume verwertete einen Frei­stoß von Fabio Forster per Kopf zum 1:0 (10.). Levon Kürkciyan (14.) erhöhte nach feinem Solo, Ali Hassan Hammoud (34.) aus der Distanz zur 3:0-Halbzeitführung. „Es war bislang ein gutes Spiel meiner Mannschaft. Dass wir einen Oberligisten nicht an die Wand spielen würden, war klar. Doch es hat Spaß gemacht. Die Jungs haben den Kampf angenommen“, so SVN-Coach Joachim Böhmer.

Nach dem Wechsel das gleiche Bild: Der A-Ligist war bemüht, dem 1. FC Kleve mit aggressivem Zweikampfverhalten zu begegnen, die Rot-Blauen aber spielten sich immer wieder clever frei. Einen schnellen Spielzug verwertete Außenverteidiger Sezai Kezer (60.) zum 4:0. Nach 79 Minuten umkurvte Levon Kürkciyan den SVN-Schlussmann Tobias Arntz und machte seinen Doppelpack perfekt.

Fehlpass ermöglicht Ehrentreffer

Doch der Mannschaft von Joachim Böhmer war der Ehrentreffer vergönnt. Der Klever Rechtsverteidiger Kai Robin Schneider half mit einem haarsträubenden Rückpass in die Beine von Nütterdens Angreifer Lukas Müller mit, der ins lange Eck traf (82.). Für den Schlusspunkt sorgte Pascal Hühner (87.).

Der Oberligist präsentierte sich spielfreudig. Und das, obwohl Trainer Umut Akpinar zuvor zum anderthalbstündigen Lauftraining am Klever Berg gebeten hatte. „Trotz der Belastung haben die Jungs das gut gemacht. Nütterden ist diszipliniert und mit guter Ordnung aufgetreten, doch wir haben immer wieder Lösungen gefunden“, sagte Akpinar, der sich im zweiten Durchgang für ein Experiment entschied. In der Innenverteidigung bot er Leander Derksen neben dem routinierten Nedzad Dragovic auf. Mit Erfolg: Der jüngste und der älteste FC-Spieler bildeten ein souveränes Duo.

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