Pferdesport

Thorsten Nienhaus siegt in Kalkar

Anna Verhülsdonk auf Blizzard 67 vom Club der Pferdefreunde Goch

Foto: WAZ FotoPool

Anna Verhülsdonk auf Blizzard 67 vom Club der Pferdefreunde Goch Foto: WAZ FotoPool

Kalkar.   Über 1000 Nennungen hat die Springprüfung des RV Seydlitz Kalkar zu verzeichnen. Neben Nienhaus ging auch Ottmar Eckermann mit zwei Pferden an den Start. Er riskiert letztlich aber zu viel.

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Es waren beste Voraussetzungen für die Abschlussspringprüfung beim RV Seydlitz Kalkar am vergangenen Wochenende. Bei strahlendem Sonnenschein hatten auch zahlreiche Zuschauer den Weg zum Turniergelände gefunden, um sich den spannenden Sport anzuschauen.

Zum Abschluss stand nun eine Springprüfung der Klasse M, ausgezeichnet mit zwei Sternen und Siegerrunde auf dem Programm. 26 Starter hatten hierfür ihre Startbereitschaft erklärt, darunter Thorsten Nienhaus (Keppeln) mit drei Pferden und Judith Emmers (Goch), die im Stall von Christian Ahlmann auf internationalem Terrain schon Erfolge feierte.

Einen anspruchsvollen Parcours bestehend aus zehn Sprüngen mit zwei zweifachen Kombinationen hatte Parcourschef Georg Lamers errichtet. Direkt zu Beginn der Prüfung gelang es Thorsten Nienhaus ihn fehlerfrei zu überwinden. Damit war er bereits sicher für die anschließende Siegerrunde qualifiziert. Hierfür qualifizieren sich in jedem Fall alle strafpunktfreien Ritte, sollte es nicht genügend geben, ist das zu platzierende Viertel startberechtigt.

Neben Thorsten Nienhaus, der gleich zwei seiner Pferde für die Siegerrunde qualifizierte, gelang dies noch Otmar Eckermann (Kranenburg) mit zwei Pferden, Matthias Schmitz (Xanten) und Ina Ginters (Issum). Judith Emmers hatte im Normalumlauf mit allen drei Pferden kein Glück, mit Snoopnose kassiere sie einen Fehler an 9a kurz vor Ende des Parcours, mit Canto kam zu einem Abwurf noch ein viertel Zeitstrafpunkt hinzu, und mit Contadoro von de Helle schied sie nach einem Sturz, der glücklicherweise für beide glimpflich ausging, aus.

In der Siegerrunde war neben den fehlerfreien Ritten auch Thomas Wießner (Goch) startberechtigt. Er hatte aus dem Normalumlauf lediglich einen Zeitstrafpunkt aus seinem Konto. Als erster Starter musste jedoch der Keppelner Thorsten Nienhaus eine schnelle Zeit vorlegen. Mit seiner Fuchsstute Quanta-Costa hatte er in der Vergangenheit schon oft gezeigt, dass er schnell sein konnte. So auch dieses Mal.

Mit einer fehlerfreien Runde und einer Zeit von 32,01 beendete er die Siegerrunde. Hieran bissen sich alle nachfolgenden Reiter die Zähne aus. Matthias Schmitz kam bis auf eine Sekunde an die Zeit ran, doch Nienhaus blieb unschlagbar. Das musste auch Otmar Eckermann erkennen, der als vorletzter Starter noch einmal alles versuchte, um zu gewinnen.

Er riskierte jedoch eine unpassende Distanz zum letzten Sprung, bei der der Absprungpunkt viel zu weit vom Hindernis entfernt war, so dass sein noch junger Hengst Coco-Bongo Boy komplett durch das Hindernis sprang. Ohnehin hätte die Zeit nur für Rang zwei gereicht.

Über 1000 Nennungen hatte der Reitverein verzeichnen können, sowohl die Dressurprüfungen als auch die Springprüfungen waren voll. In der Dressur waren zahlreiche einzeln zu reitenden Dressuren ausgeschrieben, unter anderem eine Dressurprüfung der schweren Klasse, die Paul Paessens aus Weeze mit Sir Sirius Black für sich entschied. Er teilte sich den Sieg mit Niklaas Feilzer aus dem Stall von Isabell Werth, der mit seinem zweiten Pferd außerdem auf Rang drei landete.

„Wir hatten ein tolles Turnierwochenende bei sehr gutem Boden und klasse Wetter. Auch die Starterfüllung war sehr gut“, so die Pressewartin des Vereins Heike Janßen-Lensing.

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