Handball

Klare Ansage des TV Olpe

Groß ist der Jubel bei den Handballern des TV Olpe nach ihrem Zwölf-Tore-Sieg gegen Plettenberg/Werdohl.

Groß ist der Jubel bei den Handballern des TV Olpe nach ihrem Zwölf-Tore-Sieg gegen Plettenberg/Werdohl.

Foto: meinolf Wagner

Kreis Olpe.  Mit einem 35:23 (16:11)-Sieg sind die Handballer des TV Olpe gegen den Verbandsliga-Absteiger Plettenberg/Werdohl in die Landesliga gestartet.

Das war eine klare Ansage an die Liga. Mit diesem Kantersieg haben die Olper ihre Ansprüche vor 200 begeisterten Zuschauern mehr als deutlich unterstrichen.

Die Gäste aus dem märkischen Kreis mussten auf ihre Stammkräfte wie Michel Lengelsen und Marco Mittelstädter verzichten. Was den Olper Errfolg aber nicht schmälern soll. „Gegen den HSV Plettenerg/Werdohl hatte vieles funktioniert. Ben Fuhrmann hat heute überragend gehalten, aber auch unsere kleinen Spieler haben die Gästeabwehr immer wieder im Paket mit Tom Fuhrmann in Bewegung gehalten“, bilanzierte der Olper Trainer Jo Braun und sah einen „gelungenen Saisonstart“.

Frühes Rot gegen Scheuermann

Beim Gast kam der hoch gelobte Mark Brazenski der vom OSC Dortmund wieder in die alte Heimat zurückgekehrt war, trotz seiner 8/1-Tore nicht wie gewünscht zur Geltung. Er war neben Björn Traumüller (6/1) bester Torschütze der Plettenberger, für die die rote Karte für Kreisläufer Nils Scheuermann nach einem fraglichen Faustschlag gegen den Olper Ossuna Lajnef nach nur 31 Minuten erschwerend hinzu kam.

Von Beginn an war der TVO Herr im Haus. Mit 6:3 (9.) durch Christian Bölsing kamen die Schützlinge von Jo Braun richtig ins Rollen. Schnelles Spiel nach vorne, sowie gutes Positionsspiel wechselten sich immer ab. Der starke Olper Rückraum mit Tom Fuhrmann, Christian Bölsing und Ossuma Lajnef sorgte mit Qualität für den deutlichen Unterschied. Der Olper Torhüter Ben Fuhrmann war der große Rückhalt mit einer Quote von knapp fünfzig Prozent gehaltener Bälle.

Tom Fuhrmanns Traumquote

So nutzte auch eine Auszeit des Plettenberger Trainers Kai Henning, um sein Team neu einzustellen, nichts. Tom Fuhrmann mit 12 Toren und einer hundertprozentigen Quote waren entscheidend. Die Nummer 44 sorgte mit einem Doppelpack mit Ousse Lajnef zum 16:11-Halbzeitstand. Schon da war es eine Olper Demonstration der Stärke. Die TVO-Sieben war einfach zielstrebiger in ihren Aktionen und somit auch der klare Pausenstand mehr als verdient.

Im zweiten Durchgang ging es so weiter. Auch die Manndeckung von Dominik Scherer gegen Ossuna Lajnef war vollkommen wirkungslos. Denn Tom Fuhrmann, Alex Dröge und Christian Bölsing nutzten ihre Freiräume gnadenlos aus. Entscheidend war die doppelte Unterzahl als Mark Bransenki und Nils Scheuermann draußen waren. Im weiteren Verlauf zogen die Hausherren die Zügel deutlich an. Die Folge: Christian Bölsing (54.) brachte seine Farben mit zehn Toren Vorsprung auf 32:22 in Front. Den Deckel machte Henrik Ohm mit dem 35:23 drauf.

TV Olpe: Ben Fuhrmann , Rumpff; Dröge (6), Lajnef (6), Strack, Kromer , Fedec (2), Heinrich (1), Ramul (2), Bölsing (4), Ohm (1), Tom Fuhrmann (12/5), Stahl (1).

Attendorn/Ennest zur Pause 13:5 vorn

Saisonstart geglückt. Steigerungspotenzial ist aber durchaus noch vorhanden beim Bezirksligisten SG Attendorn/Ennet. Der ist mit einem deutlichen 30:19 (13:5)-Heimsieg gegen Eintracht Hagen IV in die neue Spielzeit gestartet. Schon im ersten Durchgang bestimmten die Hansestädter deutlich das Geschehen, so war zur Pause mit dem 13:5-Vorsprung die Vorentscheidung gefallen. Die Defensive mit Jan Heimes und Tim Kopperberg sorgten dafür das wenig anbrannte.

„Man muss auch festhalten, dass Eintracht Hagen keinen guten Tag erwischt hatte“, resümierte der Attendorner Trainer Christof Heimes, „der Start ist in Ordnung, aber es ist noch Luft nach oben“.

SG Attendorn/Ennest: Selter, Jan Berkenhagen; Schmidt (7/1), Lars Müller (5), Vogt (3), Jan Heimes (2/1), Schneider (2), Kopperberg (2), Köster (4), Fernholz (2), Jonas Springob (2), Steffen Springob (1).

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