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18:32! Die HSG Alpen/Rheinberg kommt in Haan unter die Räder

Alina Schreier (beim Wurf), hier im Spiel gegen den TuS Xanten, machte sechs Tore für die Reserve vom TuS Lintfort. Foto:Volker Herold

Alina Schreier (beim Wurf), hier im Spiel gegen den TuS Xanten, machte sechs Tore für die Reserve vom TuS Lintfort. Foto:Volker Herold

Am Niederrhein.   In der Frauen-Handball-Verbandsliga kommt die HSG Alpen/Rheinberg mit 18:32 beim Tabellenführer HSG Adler Haan unter die Räder.

In der Frauen-Handball-Verbandsliga kam die HSG Alpen/Rheinberg mit 18:32 beim Tabellenführer HSG Adler Haan unter die Räder.

HSG Adler Haan - HSG Alpen/Rheinberg 32:18 (17:9). Die Partie war bereits 14 Minuten alt, als die HSG Alpen/Rheinberg den ersten Treffer warf. Freude kam bei Torschützin Sarah Pude aber nicht auf. Zu diesem Zeitpunkt war klar, dass es für die Gäste beim Spitzenreiter nichts zu holen geben wird. Pude traf zum 1:9.

Diese hohe Pleite ist doch etwas überraschend, hatte Alpen/Rheinberg im Hinspiel doch ganz gut mitgehalten und sogar einen Punkt ergattert. Doch gestern war der Spitzenreiter in allen Belangen überlegen. „Haan hat schönen, schnellen Handball gezeigt. Das muss man auch mal neidlos anerkennen“, sagte Trainer Sebastian Elbers. Seine Mannschaft machte es der HSG Adler aber auch ziemlich leicht, davonzuziehen. Die Chancenverwertung war mal wieder miserabel. In der ersten Viertelstunde lief überhaupt nichts zusammen. Zumal Alpen/Rheinberg das Glück im Abschluss nicht hold war. „Danach ging nicht mehr viel.“ Bei den Gästen machte sich die Ernüchterung breit. Elbers: „Die Gegnerinnen werden sicherlich aufsteigen.“

HSG: Hackstein 5/2, L. Manca 5, Pude 5, M. Manca 2, Kohs 1.

Landesliga

TuS Lintfort II - HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen 28:30 (14:13). Der TuS Lintfort II muss sich in einem spannenden Lokalderby der HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen beugen. Die Gäste erwischten den besseren Start, agierten wacher und konsequenter – Lintfort trat zu passiv in Erscheinung. Die nötige Auszeit folgte und die TuS-Spielerinnen kamen besser in Tritt (8:7). Einzig die Abwehr bekam keine Stabilität und lud zu einfachen Gegentoren ein. Keiner Mannschaft gelang es sich bis zum Pausenpfiff einen Vorteil zu erspielen. Aus TuS-Sicht sollte in Hälfte zwei vor allem durch eine bessere Körpersprache und Erhöhung des Tempos im Angriffsspiel das Ruder herumgerissen werden. Doch Vennikel hielt geschickt dagegen. Lintfort erspielte sich zwar gute Chancen im Angriff , nutzte diese aber nicht konsequent und geriet aufgrund einer nicht kompakten Deckung gar mit drei Toren in Rückstand. Die HSG agierte in der Schlussphase abgeklärt, brachte den Erfolg gekonnt über die Ziellinie.

„ Es ist zum Haare raufen“, betont ein unzufriedener TuS-Trainer Sven Teiß. „In der Halbzeit sprechen die Spielerinnen selbst die Fehler an und können sie dann aber nicht abstellen. Meine Mannschaft muss sich selbst hinterfragen, denn mit fünf Spielerinnen beim Training ist so eine Leistung nachvollziehbar.“

TuS II: Höhfeld 9, Schreier 6, Egelhof 5, Walter 5/5, K. Kohs 1, Kaiser 1, Rind 1.

HSG: Sauer 11, Döring 5/1, Ebener 4, Gowinkovsky 3, Starke 2, Schützler 2, Reichert 2, Hemp 1.

Bezirksliga

TuS Xanten - TV Voerde 27:10 (17:6). Xanten konnte im Gegensatz zu Voerde aus personeller Hinsicht aus dem Vollen schöpfen. Und die Gastgeberinnen spielten richtig gut (11.1). Xanten gab sich auch im weiteren Verlauf des Spiels keine Blöße und gewann auch in der Höhe verdient.

TuS: Winkels 8/2, Dupont 4, Sernetz 3 Brammen 3, Kuhlmann 2, Sturm 2, Langenberg 2, Jorissen 1, Swoboda 1, Tenorth 1.

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