Fußball / Landesliga

3:0! Scherpenberger Joker schießen den Spitzenreiter ab

Scherpenbergs Mike Kuta (links) musste sich nicht lange über seinen verschossenen Elfmeter beim Stand von 0:0 ärgern Foto:Markus Joosten

Scherpenbergs Mike Kuta (links) musste sich nicht lange über seinen verschossenen Elfmeter beim Stand von 0:0 ärgern Foto:Markus Joosten

Moers.   Aufsteiger SV Scherpenberg hat auch das Spitzenspiel der Fußball-Landesliga gegen Spitzenreiter 1. FC Kleve souverän mit 3:0 gewonnen.

Der SV Scherpenberg setzt seinen Vormarsch in der Fußball-Landesliga eindrucksvoll fort. Der Aufsteiger schoss gestern Tabellenführer 1. FC Kleve mit 3:0 (0:0) ab. In der Tabelle sind die Scherpenberger nun punktgleich mit Kleve und liegen mit nur noch sechs Toren Rückstand auf Platz zwei.

Die Gäste aus Kleve waren zu Beginn die bessere Mannschaft. Sie bestimmten in der Anfangsviertelstunde das Geschehen und kamen ein ums andere Mal gefährlich vor das Scherpenberger Tor. Mit laufender Spielzeit ließ der Schwung des Tabellenführers nach und die Partie wurde ausgeglichener. Hari Coric vergab sogar die Chance zur Führung, scheiterte allein vor Kleve-Torwart Ahmet Taner an selbigem (32.). Als es torlos in die Halbzeitpause ging, war das ein durchaus gerechtes Ergebnis.

Hamdi trifft nach nur vier Minuten

Nach dem Seitenwechsel war Scherpenberg dann besser und hatte bald die große Chance zur Führung. In der 66. Minute holte Taner Almir Sogolj von den Beinen. Meik Kuta schnappte sich für den fälligen Elfmeter wie schon vor einer Woche beim Sieg beim FSV Duisburg den Ball, trat an, scheiterte dieses Mal aber kläglich. Seinen harmlosen Schuss konnte Ahmet Taner sogar festhalten.

Doch dann bewies Scherpenbergs Trainer Kay Bartkowiak ein goldenes Händchen, als er in der 70. Minute Selim Hamdi einwechselte. Denn nur vier Zeigerumdrehungen später war dieser nach einem langen Ball der Klever Abwehr entwichen und schoss alleine vor Taner zur Führung ein.

Haals Eigentor ist der Schlusspunkt

Und auch der andere Joker stach. Der eingewechselte Maximillian Stellmach erhöhte nach gutem Zuspiel von Pascal Schmidt (78.). In der Schlussminute fiel gar das 3:0. Nach einer Flanke von Emre Terzi landete der Klärungsversuch von Tim Haal im eigenen Tor.

„Die erste Halbzeit war sehr zerfahren“, sagte Kay Bartkowiak nach dem Spiel, fuhr aber fort: „In der zweiten Halbzeit haben wir besser gespielt. Kleve hatte keine Torchance mehr. Der Sieg war dann verdient, fiel aber um ein Tor zu hoch aus.“

Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik