Fußball / Landesliga

3:1! VfL Repelen bringt drei wichtige Punkte aus Rhede mit

Auch VfL-Trainer Sascha Weyen staunte gestern Abend über die Torausbeute seiner Mannschaft. Foto:Prümen, Norbert

Auch VfL-Trainer Sascha Weyen staunte gestern Abend über die Torausbeute seiner Mannschaft. Foto:Prümen, Norbert

Moers.   Ganz wichtiger Sieg für Fußball-Landesligist VfL Repelen: Im Nachholspiel beim VfL Rhede gewann das abstiegsbedrohte Moerser Team mit 3:1.

Die Durststrecke des VfL Repelen in der Fußball-Landesliga ist beendet. Gestern Abend gewann das abstiegsbedrohte Team sein Nachholspiel beim VfL Rhede mit 3:1 (1:0) und verkürzte damit den Rückstand auf das untere Mittelfeld der Tabelle.

„Drei Tore in einem Spiel – das ist ja eine ganz neue Welt für uns“, zeigte sich VfL-Coach Sascha Weyen unmittelbar nach dem Schlusspfiff gelöst. Immerhin hatte seine Elf bis gestern in 20 Spielen gerade einmal 13 Treffer erzielen können.

Führung in der 4. Minute

Den Knoten löste Ben Etuk direkt nach Spielbeginn, als er eine präzise Flanke von Yuto Kizaki, der sich auf der linken Seite durchgesetzt hatte, am ersten Pfosten aus kurzer Distanz einköpfte (4. Minute). Anschließend bekamen die Rheder das Geschehen zwar relativ gut in den Griff, wurden aber selten gefährlich. Beste Möglichkeit der Hausherren vor der Pause war ein Freistoß, den Robin Bertok parieren konnte.

Direkt nach Wiederanpfiff fiel dann aber doch das 1:1 (49.). „Da haben wir geschlafen“, schimpfte Weyen, nachdem Rhedes Philipp Volks nach einem lang gezogenen Eckball hatte abschließen können.

„Rhede hat danach Druck gemacht, ohne aber – abgesehen von ein, zwei Distanzschüssen – die ganz zwingenden Chancen zu haben“, berichtete Sascha Weyen. Und so „klingelte“ es wieder auf der Gegenseite: Kizaki knallte einen Freistoß sehenswert von der linken Seite zum 2:1 genau neben den rechten Pfosten (70.). Nach dem erneuten Rückstand musste Rhede erst recht kommen, doch wieder jubelten die Repelener: Nachdem Lewis Brempong eine Hereingabe von links verpasst hatte, brachte Naser Ameti den Ball wieder in die Mitte, und dieses Mal verwertete Yassin Ait Dada zum vorentscheidenden 3:1 (81.).

„Danach haben wir es ruhig runtergespielt“, sagte Sascha Weyen, der noch Martin Maciejewski brachte und damit sein „Bollwerk“ weiter stärkte. „Wenn wir etwas gut können, dann das. Jedenfalls ist Rhede nichts mehr eingefallen.“

VfL: Bertok, Vardar, Akdas, Nowicki, Pehla, Brempong, Gülkan (53. Alemdar), B. Etuk, Ait Dada, Kizaki, Ameti (87. Maciejewski).

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