Fußball / Landesliga

Auf Schwafheim wartet eine richtungweisende Aufgabe

Bei der 0:2-Niederlage im Hinspiel gegen Hamborn 07 zeigten Kevin Hanebeck (grün) und der SV Schwafheim eine gute Leistung. Foto:Ulla Michels

Bei der 0:2-Niederlage im Hinspiel gegen Hamborn 07 zeigten Kevin Hanebeck (grün) und der SV Schwafheim eine gute Leistung. Foto:Ulla Michels

Moers.   Drei Tage nach dem Pokalaus in Meerfeld ist Fußball-Landesligist SV Schwafheim wieder gefordert: Im Abstiegskampf geht es zu Hamborn 07.

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Schnell wieder in die Spur finden muss Fußball-Landesligist SV Schwafheim vor dem Auswärtsspiel bei den SF Hamborn 07 am Sonntag um 15 Uhr. Nach dem Kreispokalspiel am Donnerstag ist die Zeit zur Regeneration knapp. Noch dazu müssen die Schwafheimer das bittere Ausscheiden bei Bezirksligist FC Meerfeld verdauen.

Über eine Stunde lang hatte es gut ausgesehen. Bis zur 72. Minute führte Schwafheim mit 2:0. „Wir sind endlich mal in Führung gegangen. Das hatten wir schon lange nicht mehr, und das hat uns auch geholfen“, sagt Co-Trainer und Spieler Manfred Wranik. Doch der SVS ließ nach und musste mehrere Nackenschläge einstecken. Zunächst verletzte sich Julian Klingen schwer. Der Ausgleich durch zwei Gegentore in weniger als zwei Minuten sowie zwei weitere Meerfelder Treffer besiegelten in der Schlussphase das Pokalaus. Wranik ärgert sich: „In der zweiten Halbzeit haben wir gar nicht mehr stattgefunden. Meerfeld war klar besser.“

Den Rückstand möglichst verkürzen

Die Niederlage gilt es schnellstmöglich zu verarbeiten, denn das anstehende Auswärtsspiel ist von enormer Bedeutung. Als 13. der Tabelle ist Hamborn eine der Mannschaften, die der SVS auf dem Weg zum Klassenerhalt noch abfangen könnte. Sieben Punkte Rückstand erscheinen auf den ersten Blick wie ein „Brett“, doch die Moerser haben drei Spiele weniger absolviert. Die Lücke mit einem Auswärtssieg auf vier Punkte zu verkürzen, wäre ein erster großer Schritt für den SVS.

„Ein Punkt wäre schon ein wichtiger Teilerfolg“, möchte Manfred Wranik aber vor allem nicht mit leeren Händen nach Hause kommen. Gerade wenn bald die Nachholspiele anstehen, gilt es, Patzer zu vermeiden. Routinier Wranik weiß: „Wir haben in der nächsten Zeit immer englische Wochen. Da müssen wir punkten, sonst ist der Zug abgefahren.“

Bei den vielen Spielen wiegt umso schwerer, dass die Personaldecke dünn ist. Im Vergleich zum Meerfeld-Spiel kommt nur der unter der Woche beruflich verhinderte Yunus Kocaoglu hinzu. Julian Klingen zog sich einen Bänderriss zu. Abdullah Findiklar musste mit muskulären Problemen raus und ist fraglich. „Das macht es schwer, weil das bei unserer Personalsituation kaum zu kompensieren ist“, hadert Wranik, fügt aber kämpferisch hinzu: „Wir werden elf Spieler auf den Platz schicken. Dann müssen wir wieder das Läuferische und Kämpferische zeigen, was uns auszeichnet.“

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