2. Basketball-Regionalliga

Basketball-Chaos: BG Lintfort legt bei SW Essen Protest ein

Kam in Essen nur auf zwei Punkte: Tom Grozer.

Kam in Essen nur auf zwei Punkte: Tom Grozer.

Foto: Christian Creon / FFS

Kamp-Lintfort.  Nach einem chaotischen Spiel in der 2. Basketball-Regionalliga hat die BG Lintfort gegen das 69:81 bei Schwarz-Weiß Essen Protest eingelegt.

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In der 2. Basketball-Regionalliga hat die BG Lintfort zwar im zweiten Saisonspiel die erste Niederlage kassiert. Doch das 69:81 (26:44) bei Schwarz-Weiß Essen am Samstagabend dürfte noch ein Nachspiel haben. Die Gäste legten bereits in der Halbzeit Protest ein, weil das Kampfgericht mit der technischen Leitung des Spiels überfordert schien – und es auch technische Mängel in der Halle gab.

So fiel streckenweise die 24-Sekunden-Anlage aus, die die verbleibende Zeit für einen Angriff anzeigt. Das war auf dem Spielfeld nicht mehr ersichtlich, so dass am Tisch des Kampfgerichts auf ein Mobiltelefon zurückgegriffen werden musste.

Dazu wurde aus Lintforter Sicht immer wieder die Uhr in Situationen angehalten, in denen sie hätte weiterlaufen müssen. Als dann die Gastgeber unbehelligt und ungestraft auch noch eine dritte Auszeit in der ersten Halbzeit zugesprochen bekamen, platzte den BGL-Verantwortlichen der Kragen – sie legten Protest ein.

Das alles täuschte nicht über eine ganz schwache sportliche Startphase der Gäste hinweg, die auch deshalb einen 18-Punkte-Rückstand mit in die Kabine nahmen. Nach der Halbzeitpause, die geschlagene 25 Minuten dauerte, waren es dann die Gäste vom Niederrhein, die den Rhythmus angaben. Schnell konnten sie in der Offensive erfolgreiche Aktionen bejubeln und den Rückstand nach wenigen Angriffen erstmals seit dem ersten Viertel wieder unter die Marke von zehn Punkten drücken. Die Essener spielten derweil ihren Stiefel herunter, kamen nun aber nicht mehr so oft zum erfolgreichen Abschluss.

Trainer Liebke redet nichts schön

In der Schlussphase kam dann wieder das Kampfgericht ins Spiel. In den letzten zwei Minuten wurde die Zeit nicht wie vorgeschrieben sofort nach einem Korberfolg gestoppt, so dass immer wieder für die BGL wichtige Sekunden verstrichen, bis die Uhr zum stehen kam.

„Abgesehen von den vielen Widrigkeiten war es eine katastrophale erste Halbzeit von uns. Da möchte ich auch gar nichts schön reden“, betonte Trainer Tobias Liebke.

BGL-Punkte: Feige (18), Mellmann, Krüger (beide 13), Sengutta (11), Juskovic (6), Peltz, Schmak, Wittich, Grozer (alle 2).

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