Fußball-Kreisliga A

Bei Titelfavorit MSV Moers stimmt die Einstellung

Der MSV Moers (in Schwarz) will in der nächsten Saison am liebsten in der Bezirksliga mitspielen.

Der MSV Moers (in Schwarz) will in der nächsten Saison am liebsten in der Bezirksliga mitspielen.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Am Niederrhein.  In der Fußball-Kreisliga A ist Titelfavorit MSV Moers zwar nicht an der Spitze, die Einstellung stimmt vor dem Topspiel gegen Alpen aber dennoch.

Zeitgleich am Sonntag um 15 Uhr finden in der Fußball-Kreisliga A sieben Spiele des zehnten Spieltags statt. Das Topspiel steigt dabei in Meerbeck zwischen dem MSV Moers und Viktoria Alpen. Nutznießer kann Spitzenreiter TuS Xanten sein. Die Xantener stehen nach neun Siegen in Serie ganz vorne. Daheim gegen den TV Asberg soll der zehnte Dreier eingefahren werden. Im direkten Duell wird in Meerbeck dann ja mindestens einer der Verfolger Punkte lassen.

Dort empfängt der MSV Moers als Tabellenvierter den Zweiten aus Alpen. Die Meerbecker waren zwar als Topfavorit in die Saison gegangen. Trotzdem sagt Trainer Ralf Röös: „Wir können abgesehen von der einzigen Niederlage beim FC Rumeln-Kaldenhausen mit der sportlichen Situation sehr zufrieden sein. Die beiden Unentschieden waren selbstverschuldet. Aber die Einstellung stimmt und das ist wichtig.“

Torwart ist angeschlagen

Gegen Alpen erwartet Röös eine schwere Aufgabe. Die Viktoria hat noch zwei Punkte mehr auf dem Konto als der MSV. „Ich denke, dass es ein ziemlich ausgeglichenes Spiel wird“, sagt der MSV-Trainer. „Es wird vor allem darauf ankommen, wer gut verteidigt und wer das erste Tor schießt“, vermutet Röös.

Personell haben die Meerbecker einige Sorgen. Mit Torwart Samir Husenajgic und Abwehrroutinier Peter Dudek sind zwei wichtige Spieler des Defensivverbundes angeschlagen und fraglich. Auch Stephan Dicks droht auszufallen. Besser geht es da Viktoria Alpen, das in Bestbesetzung auflaufen wird.

„Das ist ein richtiger Prüfstein“, erklärt Alpens Trainer Jörg Schütz. Seine Mannschaft spielt bisher etwas über den Erwartungen. Die Viktoria zählte vor der Saison nicht zu den erAufstiegsfavoriten. Nach einem guten Start stand die Schütz-Elf phasenweise sogar auf Platz eins. Dennoch sieht Trainer Schütz vor allem die Gastgeber als Aufstiegsaspirant: „Ich denke, der MSV Moers wird bis zum Ende ganz oben mitspielen.“

Hohenbudberg erwartet Rumeln

Entsprechend liegt die Favoritenrolle eher bei den Gastgebern, jedenfalls wenn es nach Schütz geht. „Es ist ein Heimspiel für den MSV, und da sehe ich sie schon als den Favoriten“, meint der Alpener Trainer. Dennoch gibt er sich kämpferisch: „Wir fahren dorthin, um zu punkten. Wenn wir dieselbe Geschlossenheit an den Tag legen wie mit zehn Mann zuletzt gegen Asberg, bin ich sehr zuversichtlich.“

Derweil spielt der Tabellendritte ESV Hohenbudberg zu Hause gegen den FC Rumeln-Kaldenhausen und hat damit eine anspruchsvolle Aufgabe. Der FCR steht auf Platz sieben zwar im Mittelfeld, erwies sich aber bisher stets als unangenehmer Gegner. Der Fünfte SSV Lüttingen zählt auch noch zur Spitzengruppe und ist gegen den Rumelner TV der Favorit.

Das Tabellenmittelfeld fängt beim Sechsten Concordia Ossenberg an. Die Concordia spielt beim SV Millingen. Außerdem stehen sich noch die SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen und der VfL Repelen II gegenüber. Im Kellerduell empfängt Schlusslicht SV Orsoy den Vorletzten SV Scherpenberg II.

Im Kreis Kleve-Geldern spielt der SV Sevelen am Sonntag um 15 Uhr zu Hause gegen den Kevelaerer SV.

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