2. Volleyball-Bundesliga

Beim Moerser SC ist jetzt Wiedergutmachung angesagt

Haben die Rückrunde im Blick: (von links) Lukas Schattenberg, Nenad Nikolic und Chris Carter.

Haben die Rückrunde im Blick: (von links) Lukas Schattenberg, Nenad Nikolic und Chris Carter.

Foto: Juergen Sabarz

Moers.  Der Zweitligist will zum Rückrundenauftakt gegen den TuB Bocholt im heimischen Enni-Sportpark die Niederlage zu Beginn der Saison vergessen machen.

Es geht wieder los: Die Zweitliga-Volleyballer vom Moerser SC starten am Samstag in die Rückrunde. Um 19.30 Uhr trifft die Truppe von Trainer Hendrik Rieskamp im Enni-Sportpark-Rheinkamp auf den TuB Bocholt und will sich da für die 2:3-Niederlage zum Saisonauftakt revanchieren.

„Natürlich spielt das Ergebnis aus dem Hinspiel noch eine Rolle“, stellt Rieskamp klar. „Das 2:3 spiegelt auch wider, was Bocholt für eine Mannschaft stellt: Sie ist kämpferisch, hartnäckig und gibt nicht auf.“ Der MSC hatte im September schon 2:0 geführt, aber im Tie Break noch verloren. „Außerdem sind die Bocholter ein sehr eingespieltes Team, da sie schon viele Jahre den gleichen Kern im Kader haben.“

Schlechte Ergebnisse wettmachen

Insgesamt findet der Coach es aber gut, dass nun endlich wieder Spiele auf dem Programm stehen. „So können wir wieder in den Wettbewerb starten und hoffentlich die schlechten Ergebnisse vom Ende der Hinrunde wettmachen“, gibt Rieskamp vor. „Wir wollen vor allem konstanter agieren und effektiver mit der eigenen Leistung werden.“

Vor allem die Konstanz ließ etwas zu wünschen übrig, so standen in den vergangenen acht Partien vier Siege und vier Niederlage auf der Anzeigentafel.

Welche Aspekte verbessert werden sollen, hat Rieskamp in einer Analyse zusammen mit der Mannschaft ausgemacht: „Wir wollen zurück zu unserem eigenen Spiel. Damit sind eine gute Annahme, ein druckvoller Aufschlag und ein vernünftiges Angriffsspiel gemeint“, berichtet der Übungsleiter.

Seit dem 2. Januar befindet sich die Mannschaft wieder im Training, auf ein Testspiel wurde bewusst verzichtet. „Wir haben den Fokus mehr auf die Übungen gelegt, außerdem versucht, die Fitness wiederherzustellen“, erläutert Rieskamp den Plan in der Winterpause. Nach anderthalb Wochen Urlaub hieß es also anderthalb Wochen schwitzen. „Jeder meiner Spieler weiß, was nun gegen Bocholt zu tun ist.“

Personell dünnes Eis

Personell kommt Rieskamp allerdings auch ein wenig ins Schwitzen: „Das ist dünnes Eis momentan. Ich kann dieses Mal nicht vorhersagen, wer fehlt. Bei dem einen oder anderen wird es eng für Samstag.“ Dennoch möchte der Trainer im heimischen Sportpark Punkte einfahren, um in Kontakt mit der Spitzengruppe um Chemie Volley Mitteldeutschland aus Leuna und dem SV Lindow-Gransee aus Brandenburg zu bleiben. „Wir müssen auch lernen, in schwierigen Spielen oder in denen wenig zusammenläuft, etwas mitzunehmen“, gibt der Trainer vor.

Der Auftakt dazu soll gegen starke Bocholter erfolgen, die mit 20 Punkten nur zwei weniger als der MSC vorweisen. Etwas überraschend musste der TuB vergangene Woche eine 1:3-Niederlage gegen das Schlusslicht aus Bitterfeld-Wolfen hinnehmen. Mit der Heimstärke im Rücken will Rieskamp einen erfolgreichen Start mit dem MSC in das Jahr 2020 feiern.

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