Fußball-Bezirksliga

Beim SV Schwafheim steigt am Sonntag ein Duell der Freunde

Gegen den GSV Moers gelang dem SV Schwafheim, hier mit Faruk Yildirim (l.), ein Derby-Sieg.

Gegen den GSV Moers gelang dem SV Schwafheim, hier mit Faruk Yildirim (l.), ein Derby-Sieg.

Foto: Ulla Michels / FUNKE Foto Services

Am Niederrhein.  In der Fußball-Bezirksliga steht am Sonntag ein Derby auf dem Programm. Der SV Schwafheim duelliert sich auf heimischer Asche mit dem FC Meerfeld.

Zu einem Moerser Stadtderby kommt es am siebten Spieltag der Fußball-Bezirksliga. Am Sonntag um 15.30 Uhr spielt der SV Schwafheim gegen den FC Meerfeld. Es ist auch das Duell zweier früherer Weggefährten, die nun bei den Mannschaften an der Linie stehen. Unisono rechnen sie mit einem umkämpften und heißen Derby.

„Thomas Geist hat mich beim VfB Homberg aus der A-Jugend in die erste Mannschaft hochgeholt“, erinnert sich Schwafheims Trainer Manfred Wranik an seine erste sportliche Berührung mit seinem Gegenüber von Sonntag, dem FCM-Trainer Thomas Geist. Es war allerdings nicht die letzte gemeinsame Station: „Später hatte ich ihn beim SV Sonsbeck noch zweimal, habe also mehrere Jahre unter ihm trainiert. Das hat mich natürlich auch geprägt.“

„Manni war immer ehrgeizig“

Auch Geist erinnert sich an den Spieler Wranik: „Manni war immer ein sehr ehrgeiziger Spieler, außerdem ein sehr guter Fußballer und vorne ein sehr intelligenter und torgefährlicher Stürmer.“

Schenken werden sich die beiden Trainer am Sonntag aber sicherlich nichts, erst recht nicht in einem Lokalduell. „Wir freuen uns auf ein Derby zu Hause“, sagt Wranik und ergänzt: „Das waren in den vergangenen Jahren immer heiße Duelle.“

Ein genau solches erwartet er auch diesmal. „Es wird ein hartes Stück Arbeit, da stelle ich mich auf ein kampfbetontes Spiel ein“, so der SVS-Trainer.

Auf der anderen Seite rechnet auch Thomas Geist mit einem umkämpften Spiel: „Die Schwafheimer sind eine sehr laufstarke Mannschaft. Wir wollen ihnen Schwafheimern einen heißen Kampf bieten.“

Die Vorbereitung auf das Spiel wurde bei den Schwafheimern durch eine Krankheitswelle gestört. „Ich hoffe, dass wir zum Spiel möglichst viele an Bord haben werden“, so Wranik.

Auf Meerfelder Seite fällt weiterhin Abwehrchef Lukas Vengels aus. Dafür steht Routinier Björn Diebels in der Defensive zur Verfügung. Kevin Hettkamp und Robert Kruppa sind weiter im Aufbautraining und nähern sich wieder ihrer Topform.

Repelen soll sich steigern

Eine Steigerung fordert Sascha Weyen, Trainer von Fußball-Bezirksligist VfL Repelen, von seiner Mannschaft. Der Gegner am siebten Spieltag ist am Sonntag um 15 Uhr daheim der TSV Weeze. Mit einem Sieg würden die Repelener den Anschluss an die Spitzenplätze wahren. „Weeze ist furios gestartet, hat aber gegen Veen eine herbe Klatsche bekommen“, so Weyen mit Blick auf das jüngste 0:7. Seine Mannschaft steht mit 13 Punkten aus sechs Spielen ordentlich da und gewann zuletzt beim GSV Moers knapp mit 2:1: „Im Vergleich dazu müssen wir uns aber steigern.“ Nicht dabei sind Oguzhan Alemdar, Marvin Böhm, Tolga Günes, Maurice Szczepanowski, Ilias Taj, Deldar Zakholy und Mohammad Ali.

Der bei nur drei Punkten feststeckende GSV Moers muss derweil zum 1. FC Kleve II. Trainer Thorsten Schikofsky analysiert: „Wir haben es in vielen Spielen defensiv nicht gut gemacht. Gegen Repelen standen wir besser, haben aber auch wieder zwei Tore kassiert. Dazu haben wir nach vorne nicht mehr viel hinbekommen. Da merkt man, dass auch der Kopf eine Rolle spielt.“

In der aktuellen Situation findet der Trainer klare Worte: „Wir müssen langsam etwas Zählbares für das Punktekonto holen, und wir müssen die Köpfe freikriegen.“ Ausfallen wird definitiv Michael Schuster. Auch Luca Di Giovanni, Samet Altun, Tobias Kästner und Fabian Hastedt konnten unter der Woche nicht trainieren. Bei ihnen hofft Schikofsky aber, dass sie in Kleve dabei sind.

Der SV Budberg spielt gegen die DJK Twisteden. Trotz der Niederlage zuletzt in Tönisberg stehen die Budberger auf Tabellenplatz vier. Der VfL Tönisberg hat den Tabellenführer TSV Wachtendonk-Wankum zu Gast. Für Tönisberg gilt es ,mindestens an die Leistung vom Sieg gegen Budberg anzuknüpfen. Um 15.15 spielt der VfB Homberg II gegen die SF Broekhuysen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben