Fußball-Bezirksliga

Bezirksliga: Der VfL Repelen will sich oben festsetzen

Yasin Duman vom VfL Repelen trifft am Sonntag mit seiner Mannschaft auf den Tabellennachbarn VfB Homberg II.

Yasin Duman vom VfL Repelen trifft am Sonntag mit seiner Mannschaft auf den Tabellennachbarn VfB Homberg II.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Am Niederrhein.  Das Team von Trainer Sascha Weyen empfängt am Sonntag um 15 Uhr den VfB Homberg II. Budberg hofft gegen den SV Sonsbeck II auf eine Trendwende.

In der Fußball-Bezirksliga treffen am Sonntag um 15 Uhr der VfL Repelen und der VfB Homberg II aufeinander. Es ist ein Duell zweier Tabellennachbarn, wenn der Fünfte den Sechsten empfängt. „Homberg II ist ein unangenehmer Gegner mit bisher ganz unterschiedlichen Ergebnissen“, sagt VfL-Trainer Sascha Weyen. „Es ist ein Derby und der eine oder andere in Hombergs Reihen hat ja auch früher bei uns gespielt.“ Weyen erwartet ein Spiel auf Augenhöhe: „Für uns geht es weiter darum, uns im oberen Drittel festzusetzen und deswegen wollen wir gewinnen.“

Verzichten muss Weyen auf Yassin Ait Dada, Mehmet Akdas und Maurice Sczcepanowski. Außerdem sind Izzettin Kuci und Felix Sauren fraglich. Bei den Hombergern wird nur Safak Nahircioglu fehlen. Wieder dabei sind dagegen nach abgesessener Sperre Furkan Celik und Tim Konrad.

„Ich habe Repelen oft gesehen, zuletzt gegen Schwafheim“, sagt Hombergs Trainer Sunay Acar. „Sie haben nach vorne eine hohe Qualität.“ Für seine eigene Mannschaft bedeutet das: „Wir müssen sehr diszipliniert und zweikampfstark aus einer guten Grundordnung spielen und dürfen uns auf keinen offenen Schlagabtausch einlassen.“

Budbergs Trainer setzt auf Mentalität

Auch beim SV Budberg (Anstoß bereits um 13 Uhr) stehen sich mit dem Gastgeber und dem SV Sonsbeck II zwei Tabellennachbarn gegenüber. „Das Spiel hat eine gewisse Brisanz, denn wer verliert, fällt nach hinten ab“, sagt Johannes Bothen, Trainer des 15. aus Sonsbeck. „Wir haben daheim bisher mehr Punkte geholt und hoffen jetzt mal auch auswärts auf einen Sieg“, so Bothen, dem wohl Maximilian Giesen und Lucas Rinder nicht zur Verfügung stehen. „Wir wollen ihre Verunsicherung nutzen beziehungsweise noch weiter verstärken. Fußballerisch ist das eine gute Mannschaft.“

In Budberg hofft Trainer Tim Wilke auf die Trendwende. „Wir haben uns alle natürlich mehr vorgestellt als null Punkte und 1:7 Tore nach drei Spielen, aber wir stellen uns der Situation und werden am Sonntag elf Männer auf den Platz schicken, die dem SV Sonsbeck Paroli bieten werden“, kündigt Wilke an, der wohl dasselbe Personal zur Verfügung hat wie zuletzt. „Wir werden mit Sicherheit einige personelle Umstellungen vornehmen, aber viel wichtiger werden Einstellung und Mentalität sein“, so Wilke.

GSV Moers will Serie fortsetzen

Der GSV Moers möchte seine Serie im Heimspiel gegen die SF Broekhuysen am Sonntag um 15.30 Uhr fortsetzen. Nach sieben Liga-Spielen ohne Niederlage ist der Tabellenzweite zu Gast. „Wir haben zum ersten Mal seit Langem keinen Druck, weil wir in den letzten sieben Spielen zufriedenstellend gepunktet haben und in der Tabelle nicht gefährdet sind, auf einen Abstiegsplatz zurückzufallen“, erklärt Trainer Thorsten Schikofsky, der auf Andre Hecker und Andreas Isailovic verzichten muss. „Wir haben es zuletzt spielerisch gut gemacht und auch die Raumaufteilung wird immer besser. Das ist jetzt ein gutes Spiel, um zu sehen, wie gefestigt wir sind“, meint Schikofsky.

Der FC Meerfeld hat um 15.15 Uhr eine Herkules-Aufgabe beim TSV Wachtendonk-Wankum vor der Brust. Mit an Bord sind wieder Marvin Katzke, Jan Pimingstorfer und Kevin Hettkamp. „Das Lazarett lichtet sich und das Gros der Mannschaft steht zur Verfügung“, freut sich Trainer Thomas Geist nach den zuvor wochenlang anhaltenden Personalsorgen. Zur anstehenden Partie meint er: „Es gibt ja kein einfacheres Spiel als gegen den Tabellenführer zu spielen. Wir haben nichts zu verlieren, sondern wollen einfach unser Bestes geben und schauen, was dabei herausspringt.“

Schwafheim will eine Reaktion zeigen

Um 14.30 Uhr spielt der SV Schwafheim beim 1. FC Kleve II. „Wir spielen auswärts und dort ist unsere Bilanz so, dass wir in dieser Saison fast nichts geholt haben“, weiß Schwafheims Trainer Manfred Wranik. Die Gäste müssen in Kleve sowohl auf David Sarpong und Fabian Weigl als auch auf Marc Frackowiak verzichten. Der Trainer fordert: „Wir haben zu Hause gegen Repelen verloren und sind deswegen jetzt mal in der Pflicht, auswärts mindestens einen Punkt zu holen.“

Außerdem möchten sich Borussia Veen und der VfL Tönisberg weiter oben festsetzen. Die Veener gehen trotz der 2:3-Niederlage vor einer Woche bei der Zweitvertretung des VfB Homberg als Tabellendritter in die Partie gegen Viktoria Goch um 14.30 Uhr. Punktgleich und nur einen Platz dahinter liegen die Tönisberger, die zeitgleich gegen die DJK Twisteden spielen.

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