Fußball / SV Schwafheim

Bezirksligist Schwafheim will über die Kameradschaft punkten

Mit diesem Team startet der SV Schwafheim in die Bezirksliga-Saison: (hinten von links) Jan-Niklas Berning, Jens Dickmann, Lars Dickmann, Adrian Lachenicht, David Sarpong, Julian Thiel, Benjamin Oles, Danilo Gazija; (Mitte von links) Trainer Manfred Wranik, Kevin Hanebeck, Ali-Cem Boyacilar, Marouan Ouennane, Daniel Bernhardt, Daniel Derikx, Gabriel Derikx, Paul Beckemeier, Jens Geisler; (vorne von links) Fabian Embers, Julian Klingen, Felix Hilla, Daniel Lauderbach, Joshua Steinbach, Kevin Krämer, Ömer Yildirim, Luis Lötters und Faruk Yildirim. Foto:Oleksandr Voskresenskyi

Mit diesem Team startet der SV Schwafheim in die Bezirksliga-Saison: (hinten von links) Jan-Niklas Berning, Jens Dickmann, Lars Dickmann, Adrian Lachenicht, David Sarpong, Julian Thiel, Benjamin Oles, Danilo Gazija; (Mitte von links) Trainer Manfred Wranik, Kevin Hanebeck, Ali-Cem Boyacilar, Marouan Ouennane, Daniel Bernhardt, Daniel Derikx, Gabriel Derikx, Paul Beckemeier, Jens Geisler; (vorne von links) Fabian Embers, Julian Klingen, Felix Hilla, Daniel Lauderbach, Joshua Steinbach, Kevin Krämer, Ömer Yildirim, Luis Lötters und Faruk Yildirim. Foto:Oleksandr Voskresenskyi

Moers.   Zurück in der Fußball-Bezirksliga ist der SV Schwafheim. Manfred Wranik geht mit dem Absteiger in seine erste Saison als Cheftrainer.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Zurück in der Fußball-Bezirksliga ist der SV Schwafheim. Im zweiten Landesliga-Jahr war der Abstieg nicht mehr zu vermeiden. Manfred Wranik geht in seine erste Saison als Cheftrainer und möchte mit einer neuformierten Mannschaft auf einen einstelligen Tabellenplatz. Trumpf soll bei diesem Unterfangen aber vor allem eine gute Kameradschaft sein.

Nach dem Abstieg als Tabellenletzter der Landesliga hat sich erwartungsgemäß einiges getan in Schwafheim. Bereits vor Ende der abgelaufenen Saison stand fest das Trainer Ralf Gemmer den SVS in Richtung TuS Mündelheim verlassen würde. Auch große Teile des Kaders der vorherigen Spielzeit sind nicht mehr in Schwafheim. Manfred Wranik, unter Gemmer noch spielender Co-Trainer, hat das Ruder übernommen. Über die Hälfte des Kaders sind Neuzugänge.

Die Hälfte sind Neuzugänge

Hinzu kam dabei im Laufe der Vorbereitung noch David Sarpong. Sein letzter Verein war der FSV Duisburg. Kürzlich war er aber nach Schwafheim gezogen und eher durch einen unglaublichen Zufall beim SVS gelandet. „Wir haben ihn beim Waldlauf am Schwafheimer See getroffen“, erinnert sich Trainer Wranik schmunzelnd.

Spontan wurde vereinbart, dass Sarpong einfach mal zum Training kommt und nach wenigen testweisen Einheiten war die Entscheidung für beide Seiten klar. Wranik freut es, denn er findet: „Er ist eine richtige Verstärkung für uns.“

Aufgrund der komplett neu zusammen gestellten Mannschaft war zum Trainingsstart freilich auch eine gehörige Portion Ungewissheit dabei. „Die Vorbereitung war dafür sehr gut“, ist Wranik auch etwas erleichtert. Denn an der Einstellung seines Kaders hat er nach rund einem Monat nichts auszusetzen: „Wir hatten immer viele Leute an Bord und alle haben gut mitgezogen.“

Die Testspiele waren dagegen eher durchwachsen. „Mit manchen Spielen war ich nicht zufrieden“, gibt Wranik schon zu, weiß das aber einzuordnen: „Wir haben vieles versucht und getestet, haben immer wieder durchgewechselt. Dadurch gab es wenig Gelegenheit, sich einzuspielen. Aber jeder sollte auch seine Chance bekommen, sich zu zeigen.“

Wichtiger war ihm, dass die Gruppe zueinander findet. „Ich glaube die Kameradschaft untereinander passt“, zieht er hier eine positive Zwischenbilanz und sieht mit Freude, dass die Spieler „auch privat viel gemeinsam unternehmen“. Er ist sich sicher: „Wenn man über die Kameradschaft kommt, kann man viele Punkte holen.“

Wie viele es am Ende dann werden können ist dagegen in der neu zusammengestellten Bezirksliga-Staffel mit den Mannschaften aus Krefeld und Mönchengladbach schwieriger einzuschätzen. „Ich kenne die Mannschaften nicht – mit Ausnahme der Moerser“, gibt Wranik offen zu und formuliert als Zielsetzung: „Wenn am Ende ein einstelliger Tabellenplatz herausspringt, sind wir voll zufrieden.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben