Basketball / 2. Regionalliga

BG Lintfort verliert nach katastrophalem dritten Viertel

Saisionbeginn der 2. Basketball Regionalliga am Samstag, 14.09.2019, beim BG Lintfort, in Kamp-Lintfort, mit dem SG Sechtem.

Saisionbeginn der 2. Basketball Regionalliga am Samstag, 14.09.2019, beim BG Lintfort, in Kamp-Lintfort, mit dem SG Sechtem.

Foto: Christian Creon / Funke Foto Services

Kamp-Lintfort.  Basketball-Zweitregionalligisten BG Lintfort hat sich erneut eine Auszeit genommen. So unterliegt das Team bei der SG Sechtem nach gutem Start.

Diese Niederlage kann sich für den Basketball-Zweitregionalligisten BG Lintfort noch als deutlich schmerzhafter herausstellen, als es sich schon direkt nach dem Abpfiff angefühlt hat. Denn mit dem 67:74 (38:34) bei der SG Sechtem haben die Gäste nun den direkten Vergleich verloren. Das Heimspiel hatte die BGL mit 87:80 gewonnen, in der Addition steht nun ein 154:154 da. Zwar sind die mehr erzielten Auswärtspunkte der SG-„Toros“ ohne Belang, doch den Vorsprung haben die Kamp-Lintforter dennoch verloren. Den hielten sie noch bis wenige Sekunden vor dem Abpfiff.

Verloren wurde das Spiel für die BGL allerdings nicht im letzten Viertel, sondern einmal mehr im dritten, das im Nachhinein als „indiskutabel“ eingestuft wurde. Mit einer Leistung, die den Sieg gekostet habe.

Die Gäste seien in alte Muster verfallen, hätten sich erneut eine Auszeit genommen. Etwas, was BGL-Trainer Tobias Liebke eigentlich nach dem ersten Auswärtssieg beim ART Giants Düsseldorf II am vergangenen Wochenende abgestellt haben wollte. So versäumten es die Gäste, sich für drei gut gespielte Viertel zu belohnen.

Sechs popelige Punkte holte das Gäste-Team im dritten Durchgang. Während die BGL-Akteure nach der Halbzeitpause ihren Rhythmus suchten, agierten die Gastgeber im Kellerduell nach Belieben.

Kamp-Lintfort musste – wie berichtet – Spielmacher Oskar Mellmann ersetzen. Er fehlte aus privaten Gründen in Bornheim. Routinier Michael Schmak spielte stark angeschlagen mit, Center Janosch Feige saß zwar auf der Bank, konnte kam nicht zum Einsatz - der Center saß zwar mit auf der Bank, war aber krank, konnte nicht eingreifen. So fand sich Jamie Töps auf der ungewohnten Position des Spielmachers wieder. Doch an ihm hat die Niederlage nicht gelegen.

Prima gestartet

Die BGL startete prima, spielte sich beim 22:16 ein Polster nach dem ersten Viertel heraus. Till Achtermeier und Eric Peltz setzten einmal mehr die Akzente in der Offensive. Der zweite Spielabschnitt verlief ausgeglichen, das Gästeteam rette vier Punkte in die Halbzeit.

Und nun kam besagter Durchgang Nummer drei. „Das dritte Viertel war wieder einmal die völlige Katastrophe, ich weiß langsam nicht mehr, woran es liegt“, haderte Liebke anschließend mit der Vorstellung seiner Mannschaft. Die Toros nutzten diese Schwächephase, zogen vorentscheidend auf 57:44 davon.

Die Aufholjagd klappte nicht, obgleich die BGL 60 Sekunden vor dem Schlusspfiff auf fünf Punkte herangekommen war. Doch am Ende waren es die sieben, die den Kamp-Lintfortern eben auch den Vorteil im direkten Vergleich kosteten.

„Wir zerstören uns immer in wenigen Minuten, was wir uns zuvor aufgebaut haben. Wir brauchen einfach mehr Konstanz in unseren Leistungen. Denn bis auf das dritte Viertel war das ordentlicher Basketball, wir haben die Ausfälle gut kompensiert und hatten die Möglichkeit zu gewinnen. Aber dazu braucht es dann halt 40 Minuten Konzentration und nicht immer nur 30“, sagte Liebke.

BGL: Achtermeier (16), Sengutta (13), Peltz (11), Töps (10), Wittich (8), Juskovic (5), Krüger (4)

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