Fußball / Bezirksliga

Borussia Veen will die 0:6-Hinspielpleite vergessen machen

Eine Szene aus dem Hinspiel, als Borussia Veen (gelb) beim TSV Wachtendonk/Wankum mit 0:6 unterlag.

Eine Szene aus dem Hinspiel, als Borussia Veen (gelb) beim TSV Wachtendonk/Wankum mit 0:6 unterlag.

Foto: Evers, Gottfried

Am Niederrhein.  Bereits heute geht die Fußball-Bezirksliga weiter. Borussia Veen, SV Schwafheim und der FC Meerfeld haben Heimspiele, müssen aber alles geben.

Es geht wieder los. Und das sogar schon früher als gewohnt. Denn schon heute um 20 Uhr empfängt Borussia Veen im Rahmen des 21. Spieltags der Fußball-Bezirksliga den TSV Wachtendonk-Wankum. Es ist das Duell des Tabellenvierten gegen den Spitzenreiter. Allerdings trennen ganze 20 Punkte die beiden Mannschaften. Die Rollen sind somit klar verteilt.

„Wir dürfen nicht so viele Fehler wie im Hinspiel machen, denn da waren wir relativ schnell auf der Verliererstraße“, erinnert sich Trainer Christian Hauk an die deutliche 0:6-Klatsche im August und weiß um die Stärke des Gegners: „Da brauchen wir auch ein bisschen Glück. Außerdem geht es ausschließlich über die Einstellung. Nur wenn wir als Team dagegenhalten, haben wir eine Chance, etwas in Veen zu behalten.“

Aufgrund der klaren Favoritenrolle der Gäste hat Aufsteiger Veen aber auch keinen Druck, wie Hauk nochmal hervorhebt: „Es erwartet ja niemand etwas von uns. Da kann man eigentlich nur gut aussehen. Dementsprechend sind wir da sehr entspannt.“

Auch personell gibt es keinen Anlass zu einer anderen Stimmungslage. Lediglich Hendrik Terlinden fällt aus. Hauk: „Einige weitere Spieler sind zwar etwas erkältet, aber die sollten rechtzeitig zum Spiel fit werden.“

Auf keinen Fall „Schönspielen“

Zeitgleich empfängt der SV Schwafheim den SV Walbeck an der Altdorferstraße. „Wir wissen, dass Walbeck nach einem Sieg zuletzt mit Selbstvertrauen kommt und was uns erwartet“, erklärt SVS-Trainer Manfred Wranik und sagt weiter: „Wir müssen vor allem wieder Kampf, Leidenschaft und Teamgeist an den Tag legen. Mit Schönspielen kommt man in dem Spiel sicher nicht weit.“

Verzichten muss Wranik auf Felix Hilla und Jens Dickmann die weiterhin im Urlaub sind, sowie die verletzten Marius Dyka, Pascal Schmidt und Daniel Lauderbach.

Bereits um 19.30 Uhr empfängt der FC Meerfeld als Tabellenvorletzter den Dritten SF Broekhuysen. Als wäre das nicht schon schwer genug, ist die personelle Lage noch sehr angespannt. „Wir haben ja ohnehin einen kleinen Kader und pfeifen aus dem letzten Loch“, so FC-Trainer Thomas Geist, der weiterhin definitiv auf Kai Kunzel und Jan Pimingstorfer verzichten muss. „Da kommt noch der eine oder andere angeschlagene Spieler hinzu“, stellt er in Aussicht. „Aber ich möchte mich mit dem Thema nicht lange aufhalten. Entscheidend ist, dass die, die auf dem Platz stehen, jetzt Punkte holen. Da ist auch egal welcher Gegner kommt. Dazu müssen wir aufhören, so viele Geschenke zu verteilen und einfach mal konzentrierter spielen.“

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