Inklusion: Landesmeiste

Caritas Kickers II des MSV Moers belegen Platz

Die MSV Moers Caritas Kickers nahmen in Köln mit zwei Teams an der Endrunde zur Landesmeisterschaft NRW teil. Trotz des unterschiedlichen Erfolges von erster und zweiter Mannschaft war die Stimmung im kompletten Kader bestens.

Die MSV Moers Caritas Kickers nahmen in Köln mit zwei Teams an der Endrunde zur Landesmeisterschaft NRW teil. Trotz des unterschiedlichen Erfolges von erster und zweiter Mannschaft war die Stimmung im kompletten Kader bestens.

Moers.   Bei der Endrunde der Landesmeisterschaften NRW wird die erste Vertretung der Meerbecker am Ende Vierter.

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Schon bevor der erste Anpfiff überhaupt erfolgte, stand für die Caritas Kickers des MSV Moers schon der größte Erfolg fest: Beide Teams hatten sich für die Endrunde zur Landesmeisterschaft NRW nach spannenden Ligarunden in ihren Leistungsklassen für dieses hochkarätige Endturnier qualifiziert. Das hatte es zuletzt für den MSV 2013 gegeben.

Im weiteren Turnierverlauf gab es jedoch nicht mehr viel Grund zum Jubeln. Die beste Platzierung erreichte die zweite Mannschaft mit Rang drei in der Regionalliga vier. Die Caritas Kickers I mussten sich in der Regionalliga eins mit Platz vier begnügen. Ausrichter war der Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW (BRSNW) und das Endturnier fand in Köln statt. Aus den Bezirken Westfalen, Rheinland und Ruhrgebiet kamen die bestplatzierten Teams, um den NRW-Meister zu ermitteln.

Grauer Himmel

Die Wettervorhersage ließ Regen erwarten, doch diese Prognose erwies sich als falsch. Trotz grauen Himmels blieb es den ganzen Tag über trocken. Nach dem fulminanten Turniersieg in Dortmund, bei dem die Caritas Kickers II alle Spiele ohne Gegentor gewannen, fühlte sich das Team als Mitfavorit.

Doch schon im Vorfeld fielen drei Leistungsträger aus und das Trainer-Trio Michael Lehmkuhl, Pascal Schulte und Dirk Ströter hatte große Not ein schlagkräftiges Team auf’s Feld zu schicken. Besonders die Abwehr bereitete Kopfzerbrechen, denn die besagten drei Ausfälle waren allesamt Defensivspieler.

Der Start glückte jedenfalls für die Meerbecker, denn im ersten Spiel gab es einen 2:0-Erfolg gegen die Lebenshilfe Bochum. Meerbecks Keeper Georg Breumann wurde einige Male geprüft, hielt aber glänzend alle Schüsse die auf sein Tor kamen. Vorne sorgten Alexander Noch und Benjamin Holstein mit ihren Toren für die wichtigen drei Punkte. Doch schon im zweiten Spiel setzte es eine 0:4-Schlappe gegen den späteren Meister VfB Langenfeld.

„Da hatten wir nichts zu bestellen. Die sind über uns hinweggerauscht, wie ein Sturmtief. Unser Torwart hat noch Schlimmeres verhütet“, so Kapitän André Noeske. Es folgte ein kampfloses 2:0 über die Lübbecker Werkstätten, da diese nicht angereist waren. Im Spiel gegen Integra Bielefeld reichte es nur zu einem 0:0 und so ging es in der letzten Begegnung gegen GoG Krefeld um den Vize-Meister-Titel.

Der war nur mit einem Sieg machbar. Zwar brachte Alexander Noch den MSV in Führung, aber Krefeld glich aus und trotz bester Chancen für die Meerbecker blieb es beim 1:1. Trotzdem war den Sprung auf das Treppchen geschafft. Platz drei wurde ausgiebig gefeiert. schließlich wurde nur ein Spiel verloren.

Grund zum Feiern hatte die erste Mannschaft der MSV Moers Caritas Kickers dagegen weniger. Auch hier fehlten zwei wichtige Stammspieler. Somit trat das Team in Minimalbesetzung an und hatte keinen Auswechselspieler zur Verfügung.

Die Chancen für einen sportlichen Erfolg waren ziemlich schlecht. Zwar gewannen die MSV-Fußballer direkt zu Beginn drei Punkte, weil die Caritas Oberhausen nicht angereist war. Doch dann gab es ein 0:1 gegen SC Borussia Hohenlind-Lindenthal Köln und im Anschluss ein 0:2 gegen VSR Willich. „Das waren schon echt starke Teams. Auch in Bestbesetzung wäre es heute sehr schwer für uns geworden. Manchmal muss man einfach einsehen, dass die anderen besser sind . Auch wenn wir echt alles gegeben haben“, zeigte sich Spielmacher Raffael Bono ganz als fairer Sportsmann.

Goldenes Tor durch Sven Ignatovic

Im Spiel gegen Westfalenfleiß Münster gab es nach einer sehr spannenden Partie endlich den ersten Sieg für die erste Mannschaft. Sven Ignatovic gelang das goldene Tor zum verdieten 1:0-Erfolg für die Meerbecker Auswahl.

Dies blieb der einzige Sieg an diesem Tag. In der letzten Begegnung gegen den späteren Meister in der Regio 1 stand es am Ende 2:0 für die WfB Hamm. Pech hatte MSV-Torjäger Salah Affani. Nach einem fairen Zweikampf stürzte er unglücklich zu Boden und verletzte sich schwer an der Hand. Er konnte nicht mehr spielen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Am Ende stand Rang vier für die Caritas Kickers zu Buche.

Und auch wenn der ganz große Erfolg bei dieser Endrunde ausblieb, nahmen alle MSV-Fußballer die Medaillen bei der Siegerehrung stolz entgegen und die zweite Mannschaft ihren Pokal. Überreicht wurden die Trophäen vom ehemaligen Fußballprofi des 1. FC Köln, Bernd Cullmann, der 1974 Weltmeister wurde.

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