Pferdesport/Voltigieren

Christina Ender aus Rheurdt holt mit US-Team WM-Bronze

Die Longenführerin fast verdeckt: Christina Ender (hinten links) mit dem US-amerikanischen Voltigier-Team.  

Die Longenführerin fast verdeckt: Christina Ender (hinten links) mit dem US-amerikanischen Voltigier-Team.  

Foto: RVV Equus

Rheurdt.  „Jetzt habe ich eine WM-Bronzemedaille“, jubelt Voltigier-Spezialistin Christina Ender. Geholt mit dem US-amerikanischen Junioren-Team.

„Jetzt habe ich eine WM-Bronzemedaille“, freut sich Christina Ender. Die hat die Voltigier-Spezialistin aus Rheurdt aber nicht mit einer Mannschaft aus „ihrem“ Verein RVV Equus gewonnen. Vielmehr ist sie Ende Juli mit der US-amerikanischen Junioren-Mannschaft bei der Weltmeisterschaft im niederländischen Ermelo gestartet. Denn das Nachwuchs-Team aus Übersee hat sich beim Rheurdter Verein fit für den globalen Titelkampf gemacht.

Drei Wochen lang war die US-Mannschaft in Rheurdt. Drei Wochen beschäftigt mit intensivem Training und der WM-Vorbereitung, was sich am Ende auch gelohnt hat.

Doch Christina Ender war nicht das einzige Rheurdter Vereinsmitglied, das aktiv an der Weltmeisterschaft teilgenommen hat. Die 19-jährige Rheurdterin Dana Gogulski war noch dabei, um den braunen RVV-Wallach Turtock, der schon zum zweiten Mal bei einer WM startete, für die US-Einzelvoltigierin Sydney Schimack zu longieren. Christina Ender longierte mit Feel the Beat das Pferd vom RVV Equus, das der US-amerikanischen Mannschaft zum dritten Platz verholfen hat.

Sydney Schimack wurde am Ende Zehnte von 50 Teilnehmern. Und die US-Mädels aus Colorado holten Bronze. „Das erste mal in der Geschichte des amerikanischen Voltigiersports konnte ein Juniorteam bei einem Championat eine Medaille entgegennehmen“, freute sich Dana Gogulski. „Es hat einfach nur unfassbar viel Spaß gemacht“, so Christina Ender. Sie war besonders stolz, dass Feel the Beat als bestes Pferd der Juniorteams geehrt wurde.

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