Tischtennis

Damen vom PSV Kamp-Lintfort hoch – die Herren müssen runter

Die 14-jährige Annika Meens vom PSV überzeugte schon bei den Ruhr-Games.

Die 14-jährige Annika Meens vom PSV überzeugte schon bei den Ruhr-Games.

Foto: Jörg Fuhrmann

Kamp-Lintfort. .  Die Herren vom PSV Kamp-Lintfort sind aus der Landesliga ab-, die Damen in die NRW-Liga aufgestiegen. Nun steht der PSV vor der neuen Saison.

Das war schon bitter für den Postsportverein (PSV) Kamp-Lintfort. Die Mannschaft hat es in der vergangenen Saison doch noch erwischt, das Team musste aus der Landesliga absteigen und tritt in der kommenden Spielzeit in der Bezirksliga, Gruppe 1, an. An einen direkten Wiederaufstieg wollen die PSV’ler momentan aber gar nicht denken. „Nach dem Weggang von Klaus Krutz zum NRW-Ligisten TB Beckhausen ist das Ziel der Klassenerhalt“, beschreibt PSV-Sprecher Michael Jahnknecht die Situation.

Dazu kommt, dass die Mannschaft aus beruflichen Gründen sowie Terminen beim Studium nicht immer in Bestbesetzung angetreten werden können. „Daher wird rotiert“, sagt er.

Rein fahrtechnisch ist der PSV mit der Gruppe 1 zufrieden. Da es aber durch den vermehrten Abstieg am Ende der kommenden Saison drei direkte Absteiger geben wird und vier weitere Teams in die Relegation müssen, wird der Klassenerhalt für jedes Team schwierig.

Die PSV-Herren treten in folgender Positionsfolge 1 bis 9 an mit: Jonas Lübbers, Michael Eichhof, Peter Linßen, Magnus Vollrath, Andreas Dargel, Jens Tophoven, Marvin Hültenschmidt, Carsten Happ und Jan Stawarczyk. „Verstärkung aus dem Damenteam wird es nicht geben, da laut Wettspielordnung ab NRW-Liga keine Frauen in Herren-Mannschaften aushelfen dürfen“, weiß Jahnknecht. Und die PSV-Frauen haben den Aufstieg in die NRW-Liga, Gruppe 2, geschafft.

Sie müssen in der kommenden Saison in Bonn, Wuppertal und Köln-Dellbrück antreten. Die Dellbrücker-Eins ist die Ex-Lintforterin Janina Jeremias. Und die PSV-Damen wollen in der 10er-Gruppe nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

Das Team mit Sandra Sänger, Jana Baumann, Rahel Mantel, Helga Wrona-Krutz und Lea Sänger hat an drei das 14-jährige Talent Annika Meens gesetzt, das bei den Ruhr-Games in ihrer Altersklasse gewann.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben