Handball / 2. Liga

Dem TuS Lintfort fehlt beim 31:35 erneut die Konstanz

Ihre acht Tore reichten nicht: Tatjana van den Broek, hier beim Wurf. Foto:Christoph Karl Banski

Ihre acht Tore reichten nicht: Tatjana van den Broek, hier beim Wurf. Foto:Christoph Karl Banski

Kamp-Lintfort.   Im Abstiegskampf der 2. Handball-Bundesliga gab es für die Damen des TuS Lintfort beim 31:35 gegen die HSG Kleenheim den nächsten Rückschlag.

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Die Luft im Abstiegskampf wird allmählich spürbar dünner. Das große Sorgenkind bleibt die fehlende Konstanz über die volle Stunde. Die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort unterliegen weiterhin großen Schwankungen, haben somit Probleme, ihr Niveau ordentlich durchzuziehen. Die 31:35 (16:20)-Heimniederlage gegen die HSG Kleenheim zeigte in aller Deutlichkeit auf, dass die Leistungen derzeit nicht stimmen.

Lintfort hatte Schwierigkeiten, einen intakten Deckungsriegel aufzustellen. Es fehlte das „Feuer“, die Aktionen blieben oftmals zu passiv. Absprachen oder Zuordnungen griffen nicht. Zudem gab es keine Unterstützung von den Torhüterinnen: Nicole Hillig wechselte schon in der 11. Minute mit Marie Groetelaers, fünf Minuten später stand Hillig wieder zwischen den Pfosten.

Gedankenschnelle Gäste

Kleenheim deckte gedankenschnell und effektiv die Lintforter Schwächen auf, besaß zudem mit Olivia Reeh die cleverste und torgefährlichste Spielerin auf dem Parkett.

Die Gastgeberinnen spielten aber zunächst mit: Das Team hatte ebenfalls gute Momente in der Offensive. Lintfort war immer dann stark, wenn die Spielerinnen das Tempo hochhielten und zielstrebig die Wechsel im Rückraum anzogen. Doch die Mannschaft verstrickte sich zusehends in Einzelaktionen, nahm sich zu viele schwach vorbereitete Würfe oder patzte zu oft im individuellen Bereich. Kleenheim zog gekonnt davon.

Im Abschluss Nerven gezeigt

Lintfort wusste sich in den zweiten 30 Minuten durchaus zu steigern. Das Team schraubte das Engagement hinauf, hatte mehr Präsenz in der Abwehr. Aber es kam wie so oft in der Saison: Gute Phasen wechselten sich mit weniger guten Aktionen ab. Diese Leistungsschwankungen reichen aber in der Liga nicht aus, um einen Gegner wie Kleenheim ernsthaft in Verlegenheit zu bringen.

Die Spielerinnen zeigten zudem Nerven im Abschluss. In den wenigen Situationen, in denen man dem Spiel eventuell noch eine Wende hätte geben können, gelangen keine Treffer.

Enttäuschung bei Bettina Grenz-Klein

„Wir haben die Begegnung aufgrund eines insgesamt mangelhaften Deckungsauftritts verdient verloren“, sagte eine enttäuschte TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein nach Spielschluss.

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