Leichtathletik: Mehrkampf

Dennis Hannig vom VfL Repelen löst das Ticket

Dennis Hannig zeigte im Hochsprung eine klasse Leistung und überquerte dort 1,88 Meter. Am Ende löste er das Ticket für die deutschen Mehrkampfmeisterschaften.

Dennis Hannig zeigte im Hochsprung eine klasse Leistung und überquerte dort 1,88 Meter. Am Ende löste er das Ticket für die deutschen Mehrkampfmeisterschaften.

Moers.   Moerser qualifiziert sich für die deutschen Mehrkampf-Meisterschaften. Im Hochsprung zeigt er einen starken Wettkampf

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Da war die Freude bei Dennis Hannig vom VfL Repelen am Ende von zwei Wettkampftagen doch recht groß. Der 18-jährige U20-Zehnkämpfer löste bei den Region Nord Mehrkampfmeisterschaften in Duisburg das Ticket für die deutschen Meisterschaften. Am ersten Tag fanden die Wettkämpfe bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen start. Sie begann für Hannig mit einer neuen Bestzeit im 100 Meter Sprint in 11,36 Sekunden. Gute 6,04 m im Weitsprung folgten. Die sechs Kilo-Kugel beförderte Dennis Hannig auf die schöne Weite von 13,07 Meter.

Klasse Hochsprungleistung

Es folgte ein klasse Hochsprungwettkampf des Mehrkämpfers. Über seine Anfangshöhe von 1,73 Meter, die er wie alle weiteren Höhen bis 1,88 Meter im ersten Versuch überquerte, ließ der frischgebackene Abiturient 1,91 Meter auflegen. Doch diese Höhe war an diesem Tag noch zu hoch. In der fünften Disziplin des ersten Tages, dem 400 Meter Sprint, hielt sich Dennis Hannig an die vorher besprochenen Zwischenzeiten.

Bei 51,45 Sekunden und einer neuen persönlichen Bestleistung blieb die elektronische Zeitmessung stehen. Das ergab im Fünfkampf 3494 Punkte und ein sattes Plus für den zweiten Wettkampftag. Den 110 m Hürdenlauf, erste Disziplin des zweiten Tages, absolvierten die Mehrkämpfer noch im Trockenen.

Bei 16,04 Sekunden löste die elektronische Zeitmessung aus und kurze Zeit später begann der von den Wetterdiensten für den an diesem Tag angekündigte Dauerregen. In einem nassen Diskusring zu werfen wird im Training zwar immer wieder geübt, aber in der Praxis sieht es dann oft anders aus. Mäßige 35,86 Meter ermittelten die Kampfrichter mit dem 1,75 Kilo Diskus.

Mutprobe beim Stabhochsprung

Zu einer Mutprobe für den Repelener geriet in der Folge der Stabhochsprung. Bei einer Höhe von 3,10 Meter und ohne viel aufzuwärmen stieg der junge Mehrkämpfer in den Wettkampf ein und überquerte diese im ersten Versuch. Zwei missglückte Versuche über die neue Höhe von 3,20 Meter folgten, bevor die Vernunft siegte und der Wettkämpfer aufgrund der sintflutartigen Regenfälle auf weitere Versuche verzichtete. Jetzt war auch das Punktepolster vom Vortag fast aufgebraucht.

In der vorletzten Disziplin, dem Speerwerfen, trotzte Dennis Hannig noch einmal dem schlechten Wetter und schleuderte den Speer auf die Bestweite von 43,66 Meter. Im abschließenden 1500 Meter Lauf musste die Entscheidung fallen, denn 6200 Punkte schreibt der Deutsche Leichtathletik-Verband als Qualifikation für die deutschen Mehrkampfmeisterschaften vor.

In einem kontrollierten Lauf ließ Dennis Hannig in 5:00:12 Minuten seinen Trainer Heinz Peters und seine Fans strahlen. Mit einer Gesamtpunktzahl von 6238 Punkten. verließ ein pitschnasser, aber glücklicher Athlet das Leichtathletikstadion an der Wedau.

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