Fußball-Landesliga

Der SV Scherpenberg verliert Spiel in Dingden und Agostino

Hohe Bälle waren nicht das richtige Rezept in Dingden.

Hohe Bälle waren nicht das richtige Rezept in Dingden.

Foto: Foto: Gerd Hermann / FUNKE Foto Services

Hamminkeln.  Zum schwachen Auftritt bei der verdienten Niederlage kommt die schwere Verletzung eines Führungsspielers. Anschluss sorgt nur kurz für Hoffnung.

Das war ein ganz bitterer Nachmittag für die Landesliga-Fußballer des SV Scherpenberg. Nach zwei Erfolgen zum Auftakt musste sich die Mannschaft von Ralf Gemmer bei Blau-Weiß Dingden völlig verdient mit 1:4 (1:2) geschlagen geben und verlor obendrein mit Daniel Agostino einen weiteren Führungsspieler. Der Mittelfeldakteur schied nach einer knappen halben Stunde mit Verdacht auf Kreuzbandriss aus.

Tobias Prigge pariert noch einen Strafstoß

Zum Zeitpunkt des Verletzungsschocks lagen die Scherpenberger schon mit 0:2 hinten. BWD-Torjäger Mohamed Salman hatte per Foulelfmeter das 1:0 (3.), erzielt, nachdem sich Danilo Gazija von Ferhat Cavusman hatte „abkochen“ lassen und seinem Gegenspieler dann noch in die Beine fuhr. Die Gäste forderten nach einem Einsteigen gegen Andre Meier ebenfalls Strafstoß, doch die Pfeife von Lena Mertens blieb stumm (8.), kurz darauf hatte Meier im Eins-gegen-Eins mit Dingdens Schlussmann Johannes Buers das Nachsehen (10.). Cavusman erhöhte schnell auf 2:0, seinen Schuss konnte Tobias Prigge zwar parieren, doch der Linienrichter hatte den Ball schon hinter der Linie gesehen (16.).

Neuzugang Bougjdi bringt Schwung

Für den verletzten Agostino kam Neuzugang El Houcine Bougjdi und brachte gleich neuen Schwung. Maximilian Stellmach sorgte mit seinem Anschluss für Hoffnung bei den Gästen (42.), die in dieser Phase deutlich Oberwasser hatten. Nach dem Wechsel gelang aber nichts mehr. Salman (49.) und Jan-Niklas Haffke (78.) machten alles klar. Dazwischen parierte Prigge noch einen Foulelfmeter von Robin Volmering (74.). Scherpenberger Chancen in Hälfte zwei? Mangelware. „Die Leistung heute war eine Katastrophe“, ärgerte sich Ralf Gemmer nach dem Schlusspfiff.

Scherpenberg: Prigge - Klingen (53. Klingen), Gesemann, Kocaoglu, Gazija (77. Hessen) - Agostino (28. Bougdji), Üzüm - Stellmach, Totaj, Meier - Sadiklar.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben