Fußball / Landesliga

Der SV Schwafheim will gegen Rhede „irgendwie funktionieren“

Der SV Schwafheim, hier in schwarz mit Meik Bodden (links) und Danilo Gazija in der Defensive, hofft auf seinen Heimvorteil. Foto:Arnulf Stoffel

Der SV Schwafheim, hier in schwarz mit Meik Bodden (links) und Danilo Gazija in der Defensive, hofft auf seinen Heimvorteil. Foto:Arnulf Stoffel

Moers.   Eine in vielerlei Hinsicht schwere Aufgabe erwartet den Fußball-Landesligisten SV Schwafheim mit dem Heimspiel gegen den VfL Rhede.

Eine in vielerlei Hinsicht schwere Aufgabe erwartet den Fußball-Landesligisten SV Schwafheim (16. Platz, 15:54 Tore, 15 Punkte) mit dem Heimspiel gegen den VfL Rhede (11., 30:31, 21) am heutigen Mittwochabend, um 20 Uhr. Die Vorbereitung auf das ohnehin schwere Spiel gegen Rhede war nicht optimal und auch personell drückt der Schuh.

So werden neben den Langzeitverletzten Jens Dickmann und Kevin Hanebeck mindestens noch Dustin Bougheraba und Lars Dickmann gesundheitsbedingt fehlen. Zudem sind Manfred Wranik (krank) und Stephan Schindler (angeschlagen) noch fraglich. Ob sie zum Einsatz kommen können wird sich erst kurzfristig entscheiden. „Wir müssen schauen, wer spielen kann und deshalb sowieso improvisieren“, weiß Trainer Ralf Gemmer.

Trainingsrhythmus unterbrochen

„Der Zeitpunkt des Spiels ist für uns natürlich ein bisschen früh“, konstatiert Gemmer außerdem. Abgesehen vom Karnevalswochenende, das den Trainingsrhythmus ohnehin unterbrach, setzen die winterlichen Wetterbedingungen dem Schwafheimer Ascheplatz besonders zu. In den rund eineinhalb Wochen seit dem Nachholspiel gegen den 1. FC Kleve absolvierten Gemmer und seine Mannschaft lediglich eine einzige Trainingseinheit regulär auf dem Platz. Am Ende möchte der Schwafheimer Trainer diese Umstände aber nicht als Alibi nutzen: „Wir müssen dann halt trotzdem irgendwie funktionieren.“

Ohnehin wird die Aufgabe nicht leicht. Rhede war durchaus als Kandidat auf einen Platz in den oberen Gefilden der Tabelle in die Saison gegangen – und war bislang aber hinter den Erwartungen zurückgeblieben. „Sie sind aber sicherlich eine gute Mannschaft“, weiß Gemmer um das Potenzial, das im VfL-Kader steckt und merkt außerdem an: „Im Winter haben sie sich noch mit einigen Spielern verstärkt.“

Während Rhede in diesem Kalenderjahr noch nicht in Pflichtspielen aktiv war, musste der SVS bereits einmal ran. Im ersten Spiel des Jahres hatten die Schwafheimer vor eineinhalb Wochen bei Ligaprimus 1. FC Kleve mit 0:2 verloren.

Nach zwei Gegentoren in den ersten zwanzig Minuten spielte die Gemmer-Elf phasenweise aber überraschend gut mit dem Spitzenreiter mit.

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